DIE GESUNDHEIT

Natur und Medizin

 

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Methoden der Naturheilkunde aus unsere Zeit

Gesundheit aus der Natur-Apotheke

Bewegungstherapie

Verschiedene Möglichkeiten gesund zu sein - Naturmedizin zum Selbstanwenden

»Der Arzt kuriert — die Natur heilt!«

Richtig und konsequent durchgeführte Bewegungstherapie, wie sie von naturmedizinischen Ärzten empfohlen wird, ist immer eine Ganzheitstherapie, die drei fabelhafte Eigenschaften in sich vereinigt:

• Sie ist das wirksamste Mittel zur Erhaltung und Verbesserung der Gesundheit.

• Es gibt keine bessere Vorsorge für ungebrochene Aktivität und Vitalität im Alter und für ein langes Leben.

• Sie ist kostenlos. Man braucht nur etwas Zeit und den Willen, etwas für das eigene Wohlergehen zu tun.

Gesundheit ist ein Zustand, der täglich neu erarbeitet werden muss! An diesem ehernen Grundsatz der Naturmedizin kommt keiner vorbei, der wirklich um seine Gesundheit bemüht ist. Der überwiegende Teil der >zivilisierten< Menschheit hat dies jedoch noch nicht begriffen. Man lebt passiv und gedankenlos in den Tag hinein, als ob man sich im Supermarkt eine Ersatzgesundheit kaufen könnte.

Je früher der Mensch aber begreift, dass er in wichtigen Teilbereichen sein Schicksal selbst bestimmen kann, desto positiver wird sich diese Erkenntnis auf seine Gesundheit auswirken. So besitzt er zum Beispiel in drei Fragen von lebenswichtiger Bedeutung absolute Entscheidungsfreiheit:

• Er entscheidet, was auf den Tisch kommt.

• Er entscheidet, was er denkt.

• Er entscheidet, wieviel Sauerstoff er aufnimmt.

Der >zivilisierte< Mensch mit überwiegend sitzender Lebensweise nimmt stündlich nur etwa 15 Liter Sauerstoff mit der Atemluft auf. Das ist zwar zum Sterben zuviel, zum Leben jedoch entschieden zu wenig. Denn Leben bedeutet ja nicht nur vegetieren, sondern vor allem auch die Stabilisierung von Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Das alles wird noch erschwert durch die Vergiftung der Umwelt und den dadurch bedingten Qualitätsverlust der Atemluft.

Dabei ist Sauerstoff das wichtigste >Lebensmittel< für unseren Organismus. Ohne Nahrung können wir notfalls ein paar Wochen existieren, ohne Wasser immerhin noch einige Tage - ohne Sauerstoff aber allerhöchstens ein paar Minuten. Chronischer Sauerstoffmangel, wie er bei der Bevölkerung der Industrienationen überwiegt, ist eine der Hauptursachen der gefürchteten Zivilisationskrankheiten.

Dass man das Sauerstoffdefizit durch eifriges Spazierengehen im Grünen ausgleichen könnte, ist ein weitverbreiteter Irrglaube. Das Problem lässt sich nur mit Hilfe der konsequent durchgeführten Bewegungstherapie lösen, einer Kombination von langsamem Dauerlauf, Gymnastik und Schwimmen.

Der langsame Dauerlauf ist die Hauptdisziplin. Der Organismus nimmt dabei die achtfache Sauerstoffmenge auf. (Zum Vergleich: Sie müssen schon sehr rasch gehen, um die Menge wenigstens zu verdoppeln.)

Das tägliche Lauftraining löst eine Kettenreaktion aus. Bei achtfach erhöhter Sauerstoffzufuhr kann der Organismus entsprechend mehr Energie erzeugen, Wasserstoff verbrennen, Kohlensäure und Wasser ausscheiden. Das bringt ihn - im wahrsten Sinne des Wortes - in Schwung, vor allem natürlich das Herz-Kreislauf-System, das täglicher Belastung bei genügender Sauerstoffzufuhr unbedingt bedarf, um nicht zu verkümmern.

Keinesfalls darf die Bewegungstherapie jedoch nach Art des Joggens oder eines Trimm-dich-Programms betrieben werden. Zu diesem Thema sind bereits zahllose Publikationen erschienen, und Fachleute und solche, die sich dafür halten, erteilen darin neben durchaus nützlichen Ratschlägen vielfach auch solche, die nach naturmedizinischer Erfahrung eher schaden als nützen können. Nach solchen Anweisungen hat sich so mancher buchstäblich zu Tode getrimmt.

Am besten fangen Sie gleich, nachdem Sie diese Zeilen gelesen haben, mit dem Laufen an - je früher, desto besser. Das Lebensalter spielt dabei im Prinzip keine Rolle, ob Sie nun zwanzig oder bereits jenseits der Sechzig sind. In der Regel ist jedes Herz trainierbar. Bei bestehenden Herzkrankheiten oder anderen chronischen Erkrankungen muss jedoch vor Beginn des Lauftrainings der Arzt konsultiert werden.

Unter normalen Voraussetzungen beginnt das Training mit täglich einer Minute langsamem Dauerlauf, und zwar in einem Tempo, bei dem noch eine Unterhaltung möglich wäre. Man darf dabei nicht außer Atem kommen, der Puls soll 220 Schläge in der Minute minus Lebensalter nicht überschreiten. Falls es zu Herzklopfen oder Herzschmerzen kommt, muss das Training für diesen Tag sofort abgebrochen werden.

Nach Ablauf der Woche steigert man das Pensum um eine weitere Minute und führt dies von Woche zu Woche fort, bis das ideale Pensum von einer halben Stunde täglichem Dauerlauf erreicht ist, das man möglichst lebenslang beibehalten sollte. Wie schon gesagt: Unter normalen Voraussetzungen, wenn der Mensch nicht chronisch krank ist, ist dies eine ideale Vorsorgetherapie von hohem gesundheitlichem Nutzen.

Die Tageszeit, zu der man das tägliche Laufpensum absolviert, ist bedeutungslos. Hauptsache, man läuft und lässt sich von keinem >Schmuddelwetter< davon abhalten. Selbstverständlich muss die Kleidung den jeweiligen Umweltbedingungen entsprechen. Sie soll sowohl leicht sein als auch vor Regen, Wind und Kälte schützen, den Schweiß aufsaugen und Verdunstungen nicht verhindern. Während der kalten Jahreszeit ist es empfehlenswert, eine warme Wollmütze über die Ohren zu ziehen und Handschuhe zu tragen.

Wichtigstes Detail der Ausstattung ist ein guter Laufschuh aus dem Sportartikelgeschäft. Sparen Sie dabei nicht, und wählen Sie am besten ein Modell, wie es auch die Marathonläufer benutzen. Solche Schuhe garantieren den richtigen leichten Trab und verhindern, dass beim Laufen Bänder- oder Sehnenzerrungen auftreten.

Durch das sinnvoll angewandte Lauftraining gewinnt der Mensch eine Fähigkeit zurück, die ihm zwar angeboren wurde, die er aber - abgesehen von Sportlern und Sängern - überwiegend wieder verlernt hat: richtiges Atmen!

Zum Laufen gehört ein Programm gymnastischer Übungen, die alle Funktionen des Bewegungsapparates einbeziehen. Dafür sollte man ebenfalls bis zu einer halben Stunde täglich aufwenden.

Die Übungen sind jeweils sechsmal zu wiederholen und im Freien beziehungsweise im gutdurchlüfteten Zimmer bei schlechter (kalter) Witterung auszuführen. Zwischendurch kurze Pausen einlegen und den Atem zur Ruhe kommen lassen.

Armkreisen

Mit durchgestreckten Ellbogengelenken und zur Faust geballten Händen werden kreisende Armbewegungen von vorn nach hinten und umgekehrt ausgeführt.

Schulterkreisen

Von vorn nach hinten und umgekehrt führt man kreisende Bewegungen der Schultergelenke aus.

Beinkreisen

Mit durchgestrecktem Knie lässt man erst das linke Bein sechsmal von vorn nach hinten schwingen, dann von hinten nach vorn. Das wiederholt man mit dem rechten Bein. Dabei hält man sich an einem Stuhl fest.

Pendeln der Unterschenkel

In der Rückenlage lässt man die Unterschenkel abwechselnd auf und nieder pendeln.

Radfahren

In der Rückenlage simuliert man das >Strampeln< des Radfahrers. Besonders wichtig für die Kniegelenke.

Katzengang

Auf Knien und Händen bewegt man sich je sechsmal vor- und rückwärts.

Bärengang

Man bewegt sich auf allen vieren mit durchgestreckten Knien: linkes Bein vor - linke Hand vor - rechtes Bein vor - rechte Hand vor.

Gesäßrutschen

Man sitzt mit durchgestreckten Knien und nach vorn gestreckten Armen auf dem Teppich und rutscht abwechselnd mit linker und rechter Gesäßbacke und dem dazugehörigen Bein vorwärts durchs Zimmer. Diese Übung ist schwierig, aber immens wichtig für die Hüftgelenke.

Kopfnicken

Man stellt sich auf die Zehenspitzen und dreht den Kopf so weit wie möglich nach rechts. In dieser Stellung führt man zwanzig nickende Bewegungen aus.

Dies wiederholt man mit nach links gedrehtem Kopf. Diese Übung hilft besonders der Halswirbelsäule.

Rumpfstrecken und -beugen

Man reckt sich, so weit es geht, auf den Zehenspitzen nach oben, beugt sich dann mit durchgestreckten Knien hinunter und versucht, mit den Fingerspitzen den Boden zu berühren. Diese Übung ist wichtig für die gesamte Wirbelsäule.

Der dritte Baustein der Bewegungstherapie ist Schwimmen: im Winter mindestens einmal in der Woche, während der Freibadesaison so oft es geht. Zur Kräftigung der Wirbelsäule empfiehlt sich besonders Rückenschwimmen.

Zumindest am Anfang wird es Ihnen schwerfallen, die Bewegungstherapie in Ihr tägliches Muss-Programm einzugliedern. Es wird tausend Gründe geben, heute - morgen — übermorgen >nur ausnahmsweise< einmal damit auszusetzen. Ihr größter Feind aber wird Ihr >innerer Schweinehund< sein, der Ihnen einzureden versucht, es ginge auch ohne solche Mühe und Plage. Wappnen Sie sich gegen solche Einflüsterungen, geben Sie ihnen nicht nach.

Eines Tages werden Sie den Nutzen davon haben und froh darüber sein! Und nehmen Sie sich zu Herzen, was der Volksmund sagt:

»Wer rastet, der rostet!«


      


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