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Hausapotheke

Bewährte Hausmittel zur Behandlung von Alltagsbeschwerden

Hautprobleme


Zur Selbstbehandlung von Hautproblemen

Immer mehr Menschen klagen heute über Hautprobleme. Auch Krankheiten wie die Schuppenflechte (Psoriasis), die sich in den letzten Jahren sehr verbreitet hat und häufig mit unerträglich heftigem Juckreiz verbunden ist, oder die Gürtelrose bedeuten für die betroffenen Menschen eine deutliche Beeinträchtigung ihres Wohlbefindens. Diese Erkrankungen müssen natürlich vom Arzt behandelt werden.

Doch es gibt auch hier einige bewährte Hausmittel, die eine Therapie - nach Absprache mit dem Arzt! - sinnvoll unterstützen können. Darüber hinaus gibt es noch einige gute Tipps aus der Hausmittelmedizin für die Schönheitspflege, wenn es etwa um die Behandlung von Hautunreinheiten und Akne oder um müde und trockene Haut geht. Auch bei Sommersprossen oder Warzen helfen Hausmittel, außerdem bei Hautpilz, schwitzenden Hände, Frostbeulen an Händen oder Füßen, Hühneraugen oder bei Auf- oder Durchliegeschäden (Decubitus).


Hautunreinheiten und Akne

Stiefmütterchen-Tee

Stiefmütterchen-Tee ist ein altbewährtes Hausmittel zur Beseitigung von Hautunreinheiten oder Akne. Dabei ist sowohl eine Teekur über einen Zeitraum von einigen Wochen zu empfehlen, als auch tägliche Gesichtswaschungen mit diesem Tee.

• Zubereitung und Anwendung: 2 Teelöffel Stiefmütterchenkraut mit 1/4 Liter kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen und abseihen. Täglich 3 Tassen ungesüßten Tee trinken.

Mit dem gleichen Tee regelmäßig täglich morgens und abends das Gesicht waschen.

Augentrost-Aufguss

Auch ein Augentrost-Aufguss wird erfolgreich für Gesichtswaschungen bei Hautunreinheiten oder Akne angewandt.

• Zubereitung und Anwendung: 2 Teelöffel Augentrostkraut mit 1/4 Liter kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen und abseihen. Mit dem Aufguss regelmäßig morgens und abends das Gesicht waschen.

Stiefmütterchen-Augentrost- Teemischung

Mit Hilfe dieses Tees, der sowohl innerlich als auch äußerlich angewendet wird, heilen Aknepusteln ebenfalls bald ab.

Stiefmütterchenkraut 10,0

Augentrostkraut 10,0

Haferstroh, gehäckselt 20,0

• Zubereitung und Anwendung: 2 Teelöffel dieser Mischung mit 1/4 Liter kaltem Wasser übergießen, 2 Stunden ziehen lassen und abseihen. 1 Esslöffel Honig zugeben und die von Akne befallenen Hautstellen regelmäßig täglich morgens und abends damit waschen. Zusätzlich abends die erkrankten Hautstellen mit reinem Honig bestreichen und am Morgen mit lauwarmem Wasser wieder abwaschen. Täglich 2mal je 1 Tasse gesüßten Tee trinken. (Diabetiker nicht süßen.)

Honig-Emulsion

Honig ist ein seit uralten Zeit bekanntes Hausmittel zur Behandlung von Hautunreinheiten oder Akne. Als Emulsion angewendet, unterstützt er das Abheilen der lästigen Aknepusteln, die Haut wird zart und rein.

• Zubereitung und Anwendung: Honig und Milch zu gleichen Teilen mischen, den Saft einer Zitrone zugeben und das Ganze kräftig schütteln. Mit dieser Emulsion das Gesicht regelmäßig täglich am Abend bestreichen. Morgens mit lauwarmem Wasser wieder abwaschen.

(Wald-)Erdbeeren und Erdbeeren-Maske

Mit Erdbeeren lassen sich gleichfalls unangenehme Pickel und Pusteln behandeln, wenn man täglich über einen Zeitraum von mindestens 1 Woche jeweils 1 Pfund rohe Erdbeeren isst. Dabei sind die Walderdbeeren den Gartenerdbeeren in der Wirkung überlegen. Zusätzliche Gesichtsmasken mit Erdbeeren erhöhen die Wirksamkeit.

Wichtig: Menschen, die auf Erdbeeren mit allergischen Hautausschlägen reagieren, dürfen dieses Hausmittel nicht anwenden.

• Zubereitung und Anwendung: Zerdrückte frische (Wald-)Erdbeeren, Honig und süße Sahne zu gleichen Teilen verrühren. Diese Maske an fünf aufeinanderfolgenden Tagen für jeweils 30 Minuten auf das Gesicht auftragen, danach mit lauwarmem Wasser wieder abwaschen.


Müde Haut

Honig-Eigelb-Hafermehl-Maske

Bei müder Haut ist Honig, in Verbindung mit Haferflocken und Eigelb, ein erfolgreich angewandtes Mittel, um müde Haut wieder straff und zart werden zu lassen.

• Zubereitung und Anwendung: 1 Eigelb mit 1 Teelöffel Honig verrühren und 1 Esslöffel Hafermehl (oder im Mixer zu Mehl gemahlene Haferflocken) zugeben. Diese Maske für 60 Minuten auf das Gesicht auftragen, danach mit lauwarmem Wasser wieder abwaschen.

Honig-Eigelb-Glycerin-Maske

Ein weiteres probates Mittel gegen müde Haut:

• Zubereitung und Anwendung: 1 Eigelb mit je 1 Teelöffel Honig und Glycerin (aus der Apotheke) gut miteinander verrühren. Diese Maske für 30 bis 60 Minuten auf das Gesicht auftragen, danach mit lauwarmem Wasser wieder abwaschen.

Heilerde-Orangensaft-Maske

Eine Maske mit Heilerde (»zum äußeren Gebrauch«, aus der Apotheke) und Orangensaft eignet sich ebenfalls zur Straffung ermüdeter Gesichtshaut und kann bei Bedarf angewendet werden.

• Zubereitung und Anwendung: Einige Esslöffel Heilerde mit soviel Orangensaft anrühren, dass ein streichfähiger Brei entsteht. Diese Maske für 20 Minuten auf das Gesicht auftragen, danach mit lauwarmem Wasser wieder abwaschen.

Honig-Mandelöl-Emulsion

Dieses amerikanische Hausmittel ist eine weitere Rezeptur zur Schönheitspflege der Gesichtshaut.

• Zubereitung und Anwendung: 2 Esslöffel Honig mit 1 Esslöffel süßem Mandelöl (aus der Apotheke) gründlich verrühren. Diese Emulsion auf die gereinigte Haut auftragen und leicht einmassieren. Nach 30 Minuten mit lauwarmem Wasser und einem weichen Tuch wieder entfernen.


Wunde oder spröde Haut

Hirschtalg

Bei Menschen, die viel stehen müssen, gerne wandern oder barfuss laufen entstehen häufig Schwielen oder rissige und wunde Stellen an den Füßen. Dies lässt sich meist durch eine Behandlung mit Hirschtalg, einem Gemisch aus Rindertalg und Schmierseife (aus der Apotheke), beheben. Auch wundgerittene Stellen an der Innenseite der Oberschenkel lassen sich damit bessern, und zur Lippenpflege ist Hirschtalg ebenfalls geeignet.

• Anwendung: Die zu behandelnden Stellen zunächst mit warmem Wasser und milder Seife reinigen, anschließend etwas Hirschtalg auftragen und leicht einmassieren.

Rizinus-Öl

Rizinus-Öl (aus der Apotheke) ist gleichfalls ein bewährtes Hausmittel, wenn es gilt, entzündete Hautstellen zu behandeln, vor allem, wenn diese Entzündungen durch Schwitzen und Scheuern hervorgerufen wurden, wie etwa brennende Fußsohlen nach langen Wanderungen oder nach langem Stehen, und schmerzhafte Druckstellen, die durch das Tragen neuer Schuhe entstanden sind.

• Anwendung: Die zu behandelnden Stellen mit wenig Rizinus-Öl vorsichtig einreiben.

Glycerin und Glycerin-Seife

Glycerin und Glycerin-Seife (aus der Apotheke oder dem Reformhaus) sind weitere ausgezeichnete Mittel bei aufgesprungener und spröder Haut an Händen und Füßen.

• Anwendung: Die betroffenen Stellen an Händen und Füßen regelmäßig mit Glycerin-Seife waschen. Die nicht vollständig abgetrocknete Haut zusätzlich mit einigen Tropfen Glycerin einreiben.


Trockene Haut

Johanniskraut-Öl

Trockene Haut kann während der Nacht mit Johanniskraut-Öl (aus der Apotheke) gepflegt werden.

• Anwendung: Am Abend wenig Johanniskraut-Öl auf die Haut auftragen, morgens mit lauwarmem Wasser wieder abwaschen.


Hautausschläge

Heublumen-Bad

Bei Hautausschlägen verschiedener Art, etwa Pusteln oder Schrunden, wird auch das altbewährte Heublumen-Vollbad oft empfohlen. Man bekommt den fertigen Badeextrakt in der Apotheke, kann ihn aber auch selbst herstellen.

• Zubereitung und Anwendung: 500 Gramm Heublumen mit etwa 3 Liter kaltem Wasser übergießen, zum Sieden erhitzen und den Ansatz 30 Minuten ziehen lassen. Nach dem Abseihen dem Badewasser zusetzen. Die empfohlene Badtemperatur liegt bei 38° C, die empfohlene Badedauer bei 15 Minuten.


Warzen und Sommersprossen

Magnesiumsulfat (Bittersalz)

Warzen können aufgrund eines Magnesiummangels im Körper entstehen. Magnesiumsulfat (Bittersalz, aus der Apotheke) kann helfen, wenn Magnesiummangel tatsächlich die Ursache ist. Die Warzen verschwinden, wenn das Mittel längere Zeit angewendet wird.

• Anwendung: Kurmäßig über einen Zeitraum von 2 bis 3 Wochen mehrmals täglich 1 große Messerspitze Bittersalz zusammen mit etwas Wasser nach dem Essen einnehmen.

Rizinus-Öl

Auch das Einreiben von Warzen mit Rizinus-Öl (aus der Apotheke) gilt als ein altes Mittel der Volksmedizin, das noch heute eingesetzt wird und dessen Erfolg ich bestätigen kann. Regelmäßig über einige Zeit angewendet, werden die Warzen kleiner und verschwinden schließlich.

• Anwendung: Kurmäßig über einen Zeitraum von 2 bis 3 Wochen mehrmals täglich die Warzen im Gesicht oder an den Händen mit jeweils einigen Tropfen Rizinus-Öl einreiben.

Schöllkraut- und Löwenzahn-Saft

Als ein weiteres Hausmittel gegen Warzen gilt das Betupfen mit dem Milchsaft von Schöllkraut oder Löwenzahn (aus der frischen Pflanze), wobei eine solche Behandlung manchmal erfolgreich ist und manchmal versagt. Warum das so ist, konnte man bisher nicht herausfinden.

• Anwendung: Die Warzen regelmäßig mehrmals täglich mit dem gelben Milchsaft des Schöllkrauts oder dem weißen Milchsaft des Löwenzahns betupfen.

Bananenschalen

Ein noch nicht lange bekanntes Hausmittel, das bei Dornwarzen an den Fußsohlen eine überraschende Wirkung zeigt, ist die Behandlung mit Bananenschalen. Woher die Wirkung rührt, kann man bisher nicht erklären, doch sie ist belegt.

• Anwendung: Zunächst ein heißes Fußbad nehmen. Danach die Hornhautschicht um die Dornwarzen herum mit einer Hornhautfeile oder -raspel entfernen. Ein Stückchen frische, reife Bananenschale mit der Schaleninnenseite auf die Warze legen und ein breites Heftpflaster darüberkleben. Diese Auflage täglich 2- bis 3mal erneuern.

Ascorbinsäure

Auch die Ascorbinsäure - das bekannte Vitamin С - (aus der Apotheke) hilft bei Warzen an den Händen.

• Zubereitung und Anwendung: Gepulverte Ascorbinsäure mit sehr wenig Wasser zu einem Brei verrühren und diesen auf ein Leinenläppchen auftragen; das Läppchen auf die betroffenen Stellen legen und mit einer Mullbinde befestigen. Die Auflage täglich wechseln.

Speichel

Diese Hausmittelempfehlung gegen Warzen ist sehr alt, doch immer noch beliebt.

• Anwendung: Die betroffene Stelle immer wieder mit dem eigenen Speichel bestreichen.

Honig-Zitrone-Glycerin-Saft

Diese Mischung hilft gegen Sommersprossen:

• Zubereitung und Anwendung: 250 Gramm Honig, den Saft einer Zitrone, 60 Milliliter Glycerin und 60 Milliliter 70%igen Alkohol (beides aus der Apotheke) gut miteinander mischen. Regelmäßig abends die Haut damit betupfen. Am Morgen mit lauwarmem Wasser abwaschen.


Schuppenflechte (Psoriasis)

Gegen die Schuppenflechte hat die moderne Medizin bis heute noch kein Heilmittel entdeckt, so dass all die Menschen, die von dieser Krankheit geplagt sind, untereinander immer wieder ihre Erfahrungen mit »neuen« Hausmitteln austauschen.

Perubalsam

Regelmäßiges Einreiben mit Perubalsam (aus der Apotheke) soll nicht nur den lästigen Juckreiz lindern, sondern auch kleinere Herde zum Abheilen bringen.

Wichtig: Bei großflächiger, lange andauernder Behandlung mit Perubalsam kann es zu Nierenreizungen kommen. Deshalb darf eine solche Behandlung nur unter ärztlicher Aufsicht durchgefühlt werden.

• Anwendung: Die betroffenen Stellen mit Perubalsam einreiben.

Lein-Öl

Restherde der Schuppenflechte, trockene Ekzeme und schrundige Haut an Händen und Füßen kann man mit reinem Lein-Öl (aus der Apotheke) behandeln, um das Abheilen zu beschleunigen.

• Anwendung: Regelmäßig mehrmals täglich die betroffenen Stellen mit wenig reinem Lein-Öl einreiben.

Augentrost-Kamillen-Aufguss

Verkrustete Hautausschläge soll man vor jeder Salbenbehandlung oder -auflage von den Krusten, die erhärtete Wundsekrete sind, befreien. Seife und andere Reinigungsmittel sind dabei nicht zu empfehlen. In der Hausmittelmedizin schwört man dabei auf diesen Aufguss:

Augentrostkraut 20,0

Kamillenblüten 20,0

• Zubereitung und Anwendung: 2 gehäufte Teelöffel dieser Mischung mit 1/4 Liter kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen, abseihen und auf 40° С abkühlen lassen. Eine Mullkompresse eintauchen und 5 Minuten auf die befallenen Stellen legen. Danach ein etwas rauheres Leinenläppchen ebenfalls in die Flüssigkeit tauchen und mit leicht kreisenden Bewegungen die nun aufgeweichten Krusten entfernen.


Gürtelrose

Johanniskraut-Öl

Bei der überaus schmerzhaften Gürtelrose ist die Einreibung mit Johanniskraut-Öl (aus der Apotheke) ein bewährtes Hausmittel zur Schmerzlinderung.

• Anwendung: Die betroffenen Hautpartien sehr vorsichtig mit Johanniskraut-Öl betupfen. Solange noch Bläschen vorhanden sind, die entsprechenden Stellen mit einem ölgetränkten Läppchen bedecken.

Lein-Öl

Auch bei der Gürtelrose bringt die Behandlung mit reinem Lein-Öl (aus der Apotheke) oft spürbare Linderung. Es wird berichtet, dass eine solche Anwendung als sehr wohltuend empfunden wird.

• Anwendung: Die betroffenen Hautpartien sehr vorsichtig mit einem in Lein-Öl getränkten Läppchen betupfen.

Propolis-Salbe

Gürtelrose, aber auch Schuppenflechte und Akne sprechen auf die Behandlung mit einer Propolis-Salbe (aus der Apotheke), einem Produkt aus dem Bienenkittharz, gut an. Sogar Heilungen dieser hartnäckigen Hautleiden hat man beobachtet.

• Anwendung: Regelmäßig mehrmals täglich die Salbe auf die betroffenen Stellen auftragen.


Hautpilz und Fußpilz

Bingelkraut-Aufguss

Ein Aufguss mit Bingelkraut ist ein bewährtes Hausmittel, das bei Fußpilz angewendet wird.

• Zubereitung und Anwendung: 1 Handvoll getrocknetes Waldbingelkraut mit 3 Liter kaltem Wasser übergießen, zum Sieden erhitzen, 1 Minute kochen lassen, abseihen und mit 2 Liter lauwarmem Wasser verdünnen. Den Aufguss in eine Fußbadewanne oder einen Eimer gießen und regelmäßig morgens und abends die Füße 10 Minuten darin baden.

Knoblauch

Um hartnäckige Hautpilze zwischen Zehen und Fingern zu beseitigen, hilft das Einreiben mit Knoblauch. Es wird berichtet, dass durch diese Anwendung die lästigen Pilze spätestens nach einer Woche verschwunden sind.

• Zubereitung und Anwendung: Frische Knoblauchzehen zerdrücken, regelmäßig mehrmals täglich die befallenen Stellen damit einreiben.


Hautprobleme


Hühneraugen

Rosinen

Auf dieses Mittel bei Hühneraugen schwört man in der Hausmittelmedizin, und da es auf keinen Fall schadet, kann man es ruhig einmal versuchen.

• Anwendung: Eine halbierte Rosine auf das Hühnerauge legen und mit einer Binde befestigen. Nach 24 Stunden den Vorgang erneuern, insgesamt 3 bis 4 Tage nacheinander. Danach das Hühnerauge mit einer Pinzette herauslösen.


Zecken

Leukoplast

Hat sich eine Zecke in der Haut festgekrallt, darf man sie nicht herausreißen, weil so häufig der Kopf steckenbleibt, was zu Entzündungen führen kann. In diesem Fall hilft Leukoplast.

• Anwendung: Einen breiten Streifen Leukoplast über die Zecke kleben. Nach etwa 12 Stunden lässt sich das Tier meistens leicht entfernen.


Schweißfüße, schwitzende Hände

Kamillen-Bad

Feuchte Hände sind meistens seelisch bedingt, was auch zum Teil für Schweißfüße gilt. In beiden Fällen ist es schwierig, diese unangenehme Störung dauerhaft zu beseitigen. Die Hausmittelmedizin empfiehlt beruhigende Kamillen-Bäder, die mit Sicherheit der Geruchsbildung bei Fußschweiß entgegenwirken.

• Zubereitung und Anwendung: Eine Handvoll Kamillenblüten mit 1 Liter kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen, abseihen, und mit 1 Liter warmem "Wasser verdünnen. Diese Flüssigkeit in einen Eimer gießen und Hände oder Füße etwa 15 Minuten darin baden. Regelmäßig täglich 1mal bis zur Besserung der Beschwerden wiederholen.





Hautprobleme




Erfrierungen, Frostbeulen

Eichenrinden-Bad

Erfrierungen müssen umgehend vom Arzt behandelt werden. Für Frostbeulen hingegen gibt es ein probates Hausmittel, das die Beschwerden schnell und nachhaltig lindert. Das Eichenrinden-Bad hat sich seit langem bei der Behandlung von Frostbeulen an Händen und Füßen bewährt.

• Zubereitung und Anwendung: 2 bis 3 Esslöffel Eichenrinde mit 1 Liter kaltem Wasser übergießen, zum Sieden erhitzen und 5 Minuten kochen lassen. Nach dem Abseihen diese Flüssigkeit dem Hand- oder Fußbad zusetzen. Die empfohlene Badetemperatur liegt bei 40° C, die empfohlene Badedauer bei etwa 10 bis 20 Minuten.


Hautprobleme


Auf- und Durchliegeschäden (Decubitus)

Ringelblumen-Salbe

Bettlägerige Patienten, die sich wenig bewegen, bekommen häufig infolge der schlechten Durchblutung der Haut schmerzhafte offene Stellen, vor allem am Gesäß und an den Fersen. Der Arzt spricht von Decubitus. Mit Ringelblumen-Salbe, auch Calendula-Salbe genannt (aus der Apotheke), lassen sich diese Schäden verhindern; bereits offene Stellen heilen mit Hilfe von Ringelblumen-Salbe bald wieder ab (siehe auch hier).

• Anwendung: Die betroffenen Stellen regelmäßig täglich 2- bis 3mal dick mit Ringelblumen-Salbe bestreichen und mit einem Baumwolltuch abdecken.


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