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Hausapotheke

Bewährte Hausmittel zur Behandlung von Alltagsbeschwerden

Blasen- und Nierenbeschwerden


Zur Selbstbehandlung von Blasen- und Nierenbeschwerden

Blasen- und Nierenerkrankungen müssen auf jeden Fall vom Arzt behandelt werden. Vor einer Selbstmedikation ohne ausdrückliches ärztliches Einverständnis möchte ich hier eindringlich warnen! Die Niere ist eines der wichtigsten Organe unseres Körpers, und ein Versagen oder eine gestörte Funktion von Niere oder Blase sind lebensgefährlich. Übermäßiger Durst, Blässe, große Müdigkeit, rötlicher, trüber Harn, geschwollene Augenlider und krampfartige oder stechende Schmerzen in der Nierengegend sind ernste Anzeichen, die eine sofortige ärztliche Behandlung erfordern.

Gegen leichte Nieren- und Blasenbeschwerden aber gibt es eine Vielzahl wirksamer Heilpflanzen, auch der Arzt bedient sich bei der Therapie gern phytotherapeutischer (pflanzlicher) Präparate oder greift auf bewährte Heilpflanzen-Tees zurück.

Als vorbeugende Maßnahme und zur Unterstützung der ärztlichen Therapie bieten sich Kräutertees, Auflagen, Heilbäder und andere Hausmittel in geradezu idealer Weise an. Auch zur Desinfektion der Nieren und der ableitenden Harnwege einschließlich der Blase gibt es probate Hausmittel. Ebenso helfen Tees bei der Ausschwemmung von Bakterien, Schlacken und von Harngrieß; ja sogar bei kleinen Nieren- oder Blasensteinen lassen sich durch die Anwendung dieser Mittel Erfolge erzielen.

Kräutertees regen die Nierentätigkeit an, sie entwässern und unterstützen die Heilung von leichten Infektionen der Blase und der ableitenden Harnwege, die als Folge einer Erkältung auftreten und häufig mit Schwierigkeiten beim Wasserlassen verbunden sind. Die Wirksamkeit der verschiedenen Hausmittel hat sich jahrhundertelang bewährt und ist in neuerer Zeit wissenschaftlich bestätigt worden.


Akute und chronische Blaseninfektion

Eine akute Blaseninfektion (Entzündung) entsteht leicht als Folge von nassen, kalten Füßen und Zugluft oder nach längerem Sitzen auf kaltem Boden. Im Sommer ist es häufig das zu lange Tragen nasser Badeanzüge, das eine solche Entzündung verursacht. Die körpereigenen Abwehrkräfte werden geschwächt und die in die Blase eingedrungenen Krankheitserreger können aktiv werden. Zur Behandlung einer Blasenentzündung gibt es viele natürliche Hausmittel, die sich seit langem bewährt haben. Auch der Arzt verordnet diese Mittel gern zur Unterstützung seiner Therapie, oder wenn es darum geht, eine leichte Infektion der Niere, der Blase und der ableitenden Harnwege zu heilen. Erste Anzeichen für eine akute Blaseninfektion sind brennende Schmerzen beim Wasserlassen und häufiger Harndrang bei nur wenig Harnausscheidung, ohne dass Fieber auftritt. Macht man dann sofort eine Teekur mit einem der empfohlenen Tees, deren heilende Wirkung in einer Desinfizierung der Niere, Blase oder der ableitenden Harnwege besteht, lassen sich die Beschwerden häufig schnell und dauerhaft beseitigen; es kommt nicht zu einer ernsten Erkrankung. Sobald aber Fieber auftritt, muss unbedingt der Arzt hinzugezogen werden. Er allein kann bestimmen, ob Hausmittel therapeutisch eingesetzt werden dürfen.

Empfehlenswerte Teemischungen

Die im folgenden empfohlenen Tees eignen sich zur Behandlung und zur Nachbehandlung akuter und zur Behandlung chronischer Blasenentzündungen, außerdem zur Behandlung der »Reizblase«, die häufig bei älteren Menschen, vor allem bei Frauen, auftritt. Da in diesen Teemischungen immer Bärentraubenblätter enthalten sind, ist es zweckmäßig, die Tees kalt anzusetzen. Bärentraubenblätter enthalten sehr viele Gerbstoffe, die bei den meisten Menschen Übelkeit verursachen. Durch den Kaltansatz gehen die wertvollen Inhaltstoffe der Bärentraubenblätter fast vollständig in Lösung, ohne dass dabei viel Gerbstoff ausgezogen wird. So ist die Wirksamkeit gewährleistet, und die unerwünschten Nebenwirkungen sind ausgeschaltet. Auch die Zugabe von 2 großen Messerspitzen Natron in den trinkfertigen Tee erhöht die Wirkung, weil Bärentraubenblätter-Tee alkalischen Harn erfordert, um optimal zu wirken. Durch bevorzugt pflanzliche Nahrung lässt sich ebenfalls eine Alkalisierung des Harns erreichen.

Wichtig: Wer unter Ödemen (Wasseransammlungen im Körper) leidet, die durch eingeschränkte Herz- oder Nierentätigkeit ausgelöst werden, sollte nach Empfehlung des Bundesgesundheitsamtes Tees oder Teemischungen, die wassertreibend wirken, nicht oder zumindest nicht in großer Menge und über einen längeren Zeitraum anwenden. Dazu gehören zum Beispiel Brennnessel, Birke, Schachtelhalm, Orthosiphon (Indischer Blasen- und Nierentee), Goldrute und Hauhechel.

Befragen Sie dazu bitte den Arzt; er entscheidet darüber, ob die empfohlenen Tees für Sie geeignet sind.

Bärentraubenblätter-Schachtelhalm-Teemischung

Bärentraubenblätter 20,0

Schachtelhalm 10,0

Pfefferminzblätter 5,0

Bärentraubenblätter-Orthosiphon-Teemischung

Bärentraubenblätter 20,0

Orthosiphon (Indischer Blasen- und Nierentee) 20,0

Birkenblätter 10,0

Bärentraubenblätter-Goldruten-Teemischung

Bärentraubenblätter 20,0

Goldrutenkraut 10,0

Orthosiphon (Indischer Blasen- und Nierentee) 10,0

Liebstöckelwurzel 10,0

• Zubereitung und Anwendung: 2 Teelöffel der jeweiligen Mischung mit 1/4 Liter kaltem Wasser übergießen, unter gelegentlichem Umrühren 12 Stunden ausziehen und abseihen. Kurz aufkochen, auf Trinktemperatur abkühlen lassen und 2 große Messerspitzen Natron zufügen. Täglich 3 Tassen ungesüßten Tee trinken.

Bärentraubenblätter-Tee

Auch Bärentraubenblätter-Tee ohne weitere Zusätze leistet bei akuten und chronischen Blasenentzündungen gute Dienste.

• Zubereitung und Anwendung: 2 Teelöffel Bärentraubenblätter mit 1/4 Liter kaltem Wasser übergießen, unter gelegentlichem Umrühren 12 Stunden ausziehen und abseihen. Kurz aufkochen, auf Trinktemperatur abkühlen lassen und 2 große Messerspitzen Natron zufügen. Täglich 3 Tassen ungesüßten Tee trinken.

Heublumen-Fußbad, Schachtelhalm-Fußbad

Ein ansteigendes Fußbad mit Heublumen oder Schachtelhalm ist gut für Menschen mit »schwacher« Blase, wie die häufig auftretenden unspezifischen Blasenentzündungen im Volksmund genannt werden.

Wichtig: Patienten mit kranken Venen dürfen keine heißen Fußbäder nehmen.

• Zubereitung und Anwendung: 100 Gramm Heublumen (oder 50 Gramm Schachtelhalm) mit 1/2 Liter kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen und abseihen. Eine Fußbadewanne oder einen Eimer mit warmem Wasser füllen, den Heublumen- oder den Schachtelhalm-Aufguss dem Wasser zusetzen und die Füße hineinstellen. In Abständen von 1 Minute in kleinen Mengen so lange immer etwas heißeres Wasser hinzufügen, bis eine Temperatur erreicht ist, die gerade noch vertragen wird. Die Füße etwa 3 Minuten darin baden, anschließend abtrocknen.

Schachtelhalm-Bad

Auch das Schachtelhalm-Vollbad eignet sich zur Vorbeugung für Frauen und Mädchen mit »schwacher« Blase. Ein solches Bad, regelmäßig 2mal wöchentlich angewendet, kräftigt die schwache Blase und dient der Vorbeugung von Nieren- und Blasenerkrankungen.

• Zubereitung und Anwendung: 100 Gramm Schachtelhalm in einem großen Topf mit 2 Liter warmen Wasser übergießen, nach 1 Stunde zum Sieden erhitzen, 15 Minuten kochen und abseihen. Diese Flüssigkeit dem Vollbad zusetzen. Die empfohlene Badetemperatur liegt bei 38° C, die Badedauer bei 10 bis 15 Minuten. Nach dem Bad Bettruhe von mindestens 1 Stunde.


Nieren- und Blasenspülung

Empfehlenswerte Teemischungen

Wassertreibende Heilpflanzen dienen der Nachbehandlung einer akuten Blaseninfektion. Hierfür gibt es eine Reihe hervorragend geeigneter Pflanzen, die das Nierengewebe weder zu stark reizen noch es schädigen. Dazu zählen Birkenblätter, Brennnessel, Goldrute, Bruchkraut, Schachtelhalm, Hauhechel und Löwenzahn. Alle der hier genannten Heilpflanzen kann man auch einzeln, also ungemischt anwenden; weil jedoch jede dieser wassertreibenden Pflanzen ein etwas anderes Wirkungsspektrum hat, empfiehlt es sich, sie im »Team« zur Erweiterung der Wirkungsbreite einzusetzen.

Die folgenden fünf Teemischungen haben sich in der Praxis sehr gut bewährt. Sie ähneln einander in ihrer Wirkung, ohne sich völlig zu gleichen. Man kann also ausprobieren, welche dieser Mischungen jeweils am besten hilft. Im Hinblick auf eine durchgreifende und dauerhafte Wirkung ist es wichtig, dass die Tees kurmäßig über einen längeren Zeitraum getrunken werden.

Wichtig: Wer unter Ödemen (Wasseransammlungen im Körper) leidet, die durch eingeschränkte Herz- oder Nierentätigkeit ausgelöst werden, sollte nach

Empfehlung des Bundesgesundheitsamtes Tees oder Teemischungen, die wassertreibend wirken, nicht oder zumindest nicht in großer Menge und über einen längeren Zeitraum anwenden. Dazu gehören zum Beispiel Brennnessel, Birke, Schachtelhalm, Orthosiphon (Indischer Blasen- und Nierentee), Goldrute und Hauhechel.

Befragen Sie dazu bitte den Arzt; er entscheidet darüber, ob die empfohlenen Tees für Sie geeignet sind.

Bei extrem magenempfindlichen Patienten kann es in seltenen Fällen bei längerer Anwendung von Löwenzahn zu Magenschmerzen kommen. Dann ist die Kur sofort abzubrechen.

Tees, in denen Wacholderbeeren enthalten sind, dürfen während der Schwangerschaft nicht angewendet werden.

Löwenzahn-Hauhechel-Teemischung

Löwenzahnwurzel mit Kraut 10,0

Hauhechelwurzel 10,0

Schachtelhalm 10,0

Wacholderbeeren 10,0

Liebstöckel 5,0

Bruchkraut-Hauhechel-Teemischung

Bruchkraut 10,0

Hauhechelwurzel 10,0

Goldrutenkraut 10,0

Petersilienfrüchte 10,0

Birkenblätter-Brennnessel-Teemischung

Birkenblätter 20,0

Brennnesselblätter 20,0

Hauhechelwurzel 10,0

Bohnenschalen 10,0

Löwenzahn-Brennnessel-Teemischung

Löwenzahnwurzel mit Kraut 20,0

Brennnesselblätter 10,0

Fenchelfrüchte 10,0

Süßholzwurzel 10,0

Pfefferminzblätter 5,0

Birkenblätter-Schachtelhalm-Teemischung

Birkenblätter 10,0

Schachtelhalm 10,0

Löwenzahnwurzel mit Kraut 10,0

Bohnenschalen 10,0

Melissenblätter 10,0

Hagebuttenfrüchte mit Samen 10,0

• Zubereitung und Anwendung: 1 gehäuften Teelöffel der jeweiligen Mischung (oder der einzelnen Heilpflanze) mit 1/4 Liter kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen und abseihen. Kurmäßig über einen Zeitraum von 4 bis 6 Wochen täglich 2 Tassen ungesüßten Tee trinken.


Nieren- und Blasenstärkung

Himbeerblätter-Tee

Eine alte Hausmittelempfehlung aus dem vorigen Jahrhundert besagt, dass durch tägliches Trinken eines Himbeerblätter-Tees Niere und Blase gestärkt werden.

• Zubereitung und Anwendung: 2 gehäufte Teelöffel Himbeerblätter mit 1/4 Liter kochendem Wasser übergießen, 5 Minuten ziehen lassen und abseihen. Täglich 2 bis 3 Tassen ungesüßten Tee trinken.

Heidelbeer-Saft

Schon seit langer Zeit empfiehlt die Hausmittelmedizin Frauen und jungen Mädchen, die häufig an Blasenkatarrhen erkranken, die Anwendung von Heidelbeer-Saft (aus der Apotheke oder dem Reformhaus), um ihre Beschwerden zu lindern oder ihnen vorzubeugen. Jetzt haben Wissenschaftler festgestellt, dass im Saft von Heidelbeeren (nicht aber in anderen Fruchtsäften) ein Stoff enthalten sein muss, der die hauptsächlichen Erreger der Blasenkatarrhe bei Frauen daran hindert, sich in der Blasenschleimhaut festzusetzen.

• Anwendung: Regelmäßig täglich ein kleines Glas Heidelbeer-Saft trinken.

Walderdbeeren

Regelmäßiges Essen von Walderdbeeren ist eine alte Empfehlung der Volksmedizin zur Stärkung von Niere und Blase.

Wichtig: Menschen, die auf Erdbeeren mit allergischen Hautausschlägen reagieren, dürfen dieses Hausmittel nicht anwenden.

• Anwendung: Täglich 100 bis 200 Gramm frische Walderdbeeren essen.

Spargel

Die Spargel-Kur gilt ebenfalls seit langer Zeit als »nierenfreundlich«.

• Anwendung: Während der Spargel-Zeit jeden zweiten Tag jeweils 500 Gramm Spargel essen. Der Spargel sollte ohne Butter zubereitet werden.

Kürbiskerne

Das Kauen von Kürbiskernen (aus der Apotheke oder dem Reformhaus) ist ein altbewährtes Mittel zur Anregung der Harnausscheidung. Durch regelmäßiges Kauen von Kürbiskernen wird die Blasenmuskulatur gekräftigt und die Harnentleerung verbessert. Auch bei Prostatabeschwerden haben sich Kürbiskerne als wirksam erwiesen.

• Anwendung: Täglich 3mal je 5 bis 10 Kürbiskerne essen - gründlich kauen!


Blasen- und Nierenbeschwerden


Nieren- und Blasensteine

Nieren- und Blasensteine entstehen durch die Kristallisierung von Salzen im Harn. Dabei verursacht nur ein geringer Teil dieser Steine ernsthafte Beschwerden. Viele verbleiben in der Niere oder gehen ab, ohne dass dies bemerkt wird oder ohne dass Schmerzen auftreten.

Größere Steine, die im Harnleiter steckenbleiben und nicht ausgeschwemmt werden können, verursachen heftige kolikartige Schmerzen. Dem Patienten wird häufig übel, er krümmt sich vor Schmerzen, die sich meist nur mit starken Schmerzmitteln lindern lassen. Auch hier muss natürlich unbedingt der Arzt zu Rate gezogen werden.

Empfehlenswerte Teemischungen

Die im folgenden empfohlenen Teemischungen wirken nicht nur wassertreibend im Sinne einer Durchspülung von Niere und Blase, sondern eignen sich auch hervorragend zur Vorbeugung von Blasen- oder Nierensteinbildung und zur Verhütung der Neubildung von Steinen nach einem Steinabgang oder nach Operationen. Die darin enthaltenen Heilpflanzen können - und dies gilt vor allem für den Löwenzahn - die Neubildung und die Vergrößerung vorhandener Steine verhindern.

Wichtig: Wer unter Ödemen (Wasseransammlungen im Körper) leidet, die durch eingeschränkte Herz- oder Nierentätigkeit ausgelöst werden, sollte nach Empfehlung des Bundesgesundheitsamtes Tees oder Teemischungen, die wassertreibend wirken, nicht oder zumindest nicht in großer Menge und über einen längeren Zeitraum anwenden. Dazu gehören zum Beispiel Brennnessel, Birke, Schachtelhalm, Orthosiphon (Indischer Blasen- und Nierentee), Goldrute und Hauhechel.

Befragen Sie dazu bitte den Arzt; er entscheidet darüber, ob die empfohlenen Tees für Sie geeignet sind.

Bei extrem magenempfindlichen Patienten kann es in seltenen Fällen bei längerer Anwendung von Löwenzahn zu Magenschmerzen kommen. Dann ist die Kur sofort abzubrechen.

Löwenzahn-Birkenblätter-Goldruten-Teemischung

Löwenzahnwurzel mit Kraut 20,0

Birkenblätter 10,0

Goldrutenkraut 10,0

Löwenzahn-Birkenblätter-Pfefferminz-Teemischung

Löwenzahnwurzel mit Kraut 20,0

Birkenblätter 20,0

Pfefferminzblätter 5,0

Bohnenschalen 5,0

• Zubereitung und Anwendung: 2 Teelöffel der jeweiligen Mischung mit 1/2 Liter kochendem Wasser übergießen, 15 Minuten ziehen lassen und abseihen. Täglich 2 bis 3 Tassen ungesüßten Tee trinken.

Wasserstoß

Der Wasserstoß ist eine bewährte Methode der Hausmittelmedizin, um Blasen- oder Nierensteine auszutreiben. Manchmal gelingt dies schon, wenn man einen wassertreibenden Tee in großer Menge trinkt, mitunter aber erst nach der Anwendung des Wasserstoßes, der mit der folgenden Teemischung gemacht wird. Mit der durch diesen Tee einsetzenden heftigen Harnflut werden Grieß und kleine Steine ausgeschwemmt.

Löwenzahn-Birkenblätter-Schachtelhalm-Teemischung

Löwenzahnwurzel mit Kraut 20,0

Birkenblätter 10,0

Schachtelhalm 10,0

• Zubereitung und Anwendung: 1 gehäuften Esslöffel dieser Mischung mit 1/2 Liter kochendem Wasser übergießen, 15 Minuten ziehen lassen, abseihen und mit 1 Liter trinkwarmem Wasser verdünnen. Diesen Tee - 1 1/2 Liter -ungesüßt möglichst innerhalb von 30 Minuten trinken.

Schachtelhalm-Tee mit Obstessig

Zur Vorbeugung gegen Nierensteine wirkt diese Empfehlung der Hausmittelmedizin:

• Zubereitung und Anwendung: 1 Esslöffel Schachtelhalm mit 1/2 Liter kochendem Wasser übergießen, 5 Minuten ziehen lassen, abseihen und mit 1 Teelöffel Obstessig versetzen. Kurmäßig über einen Zeitraum von 6 Wochen täglich 2mal je 1/4 Liter ungesüßten Tee trinken.

Schachtelhalm-Tee mit Krappwurzel

Auch das Pulver aus der Krappwurzel (aus der Apotheke) in Verbindung mit Schachtelhalm-Tee gilt als probates Mittel gegen Nierensteine. Diese Anwendung dient sowohl der Vorbeugung als auch der Auflösung (kleiner) Nierensteine.

Wichtig: Nach der Einnahme von Krappwurzelpulver färbt sich der Urin durch den darin enthaltenen Farbstoff rot. Dies ist normal und kein Anzeichen für eine Erkrankung.

• Zubereitung und Anwendung: 1 Esslöffel Schachtelhalm mit 1/2 Liter kochendem Wasser übergießen, 5 Minuten ziehen lassen und abseihen. Kurmäßig über einen Zeitraum von 3 bis 4 Wochen täglich 2mal je 1 Oblatenkapsel mit 1 Gramm Krappwurzelpulver zusammen mit viel ungesüßtem Tee einnehmen.

Vogelbeeren

Die Früchte der Eberesche, die Vögelbeeren (aus der Apotheke), sind gleichfalls ein altes Hausmittel zur Vorbeugung von Nierensteinen.

• Anwendung: Kurmäßig über einen Zeitraum von 6 Wochen täglich 10 frische oder getrocknete Vogelbeeren essen - gründlich kauen und viel Wasser dazu trinken.

Heublumen-Sack

Die Auflage eines Heublumen-Sacks bringt schnelle Hilfe bei Koliken im Nieren- oder Blasenbereich.

Im Handel gibt es bereits vorbereitete Heublumen-Säcke, die eine genaue Gebrauchsanweisung enthalten. Man kann sie aber auch selbst herstellen.

• Zubereitung und Anwendung: Zunächst einen Leinensack in der Größe der zu behandelnden Stelle nähen und ihn mit Heublumen füllen, bis er etwa 5 bis 8 cm dick ist. Den Sack zunähen, in einem Topf mit kochendem Wasser übergießen und zugedeckt etwa 15 Minuten ziehen lassen. Nach dem Herausnehmen zwischen zwei Holzbrettern gut auspressen, in ein Tuch einschlagen (der Sack sollte dabei eine Temperatur von etwa 40° bis 45° С haben, auf jeden Fall so heiß, wie es vertragen wird) und auf die schmerzende Stelle legen. Mit einem Wolltuch so umwickeln, dass er fest am Körper anliegt. Den Heublumen-Sack liegen lassen, so lange er warm ist.

Leinsamen-Säckchen

Bei Blasenkoliken hat sich das Auflegen eines warmen Leinsamen-Säckchens immer wieder bewährt. Die wohltuende, auch in der Tiefe wirksame Wärme lindert nachhaltig den Schmerz.

• Zubereitung und Anwendung: Ein Mullsäckchen in entsprechender Größe mit ganzen Leinsamen füllen, 10 Minuten in siedendes Wasser hängen und auf etwa 42° С abkühlen lassen (wenn dies zu heiß ist, auf eine Temperatur, die vertragen wird). Das Säckchen auf die schmerzende Stelle legen und mit einem Wolltuch so umwickeln, dass es fest am Körper anliegt; etwa 30 Minuten liegen lassen.

Heublumen-Bad

Auch das Heublumen-Vollbad, wie es schon Pfarrer Kneipp empfohlen hat, hilft bei Blasen- und Nierenkoliken. Es entkrampft, beruhigt und lindert die Schmerzen. Dieses Bad kann man fertig in der Apotheke oder im Reformhaus kaufen (bitte Gebrauchsanleitung genau beachten), man kann es aber auch selbst herstellen.

• Zubereitung und Anwendung: 500 Gramm Heublumen in einem großen Topf mit 4 bis 5 Liter kaltem Wasser übergießen, langsam zum Sieden erhitzen und nach 15 Minuten abseihen. Diese Flüssigkeit dem Vollbad zusetzen. Die empfohlene Badetemperatur liegt bei 38° C, die Badedauer bei 10 Minuten. Nach dem Bad Bettruhe von mindestens 1 Stunde.

Wärmflasche

Ein weiteres bewährtes Mittel bei einer Blasen- und Nierenkolik ist die trockene Wärme der Wärmflasche. Sie lindert den Schmerz und entspannt verkrampfte Muskeln.

• Anwendung: Die Wärmflasche mit so heißem Wasser füllen wie es vertragen wird, mit einem Tuch umwickeln und auf die schmerzende Stelle legen.


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