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Heilpflanzen und ihre Kräfte

Ein Ratgeber für Fragen der Gesundheitsmedizin auf natürlicher Basis

Vom Gebrauch der Heilpflanzen - Über Tee und Teemischungen, Kräuterauflagen, Salben, Umschläge, Extrakte, Tinkturen usw.

(Fortsetzung)

ALLGEMEINE GEBRAUCHSANWEISUNG FÜR ALLE TEESORTEN

KRÄUTERAUFLAGE
Von einem frischen Weißkohlkopf die äußeren Blätter entfernen. Einige der inneren frischen Blätter gut waschen und leicht abtrocknen. Die groben Blattrippen herauslösen. Die Blätter etwas weichklopfen und auf die zu behandelnde Stelle legen. Mit einem lockeren Verband befestigen. Mindestens 1 Stunde einwirken lassen. 2-3mal am Tag wiederholen.
Die Weißkohlauflage lindert rheumatische und neuralgische Schmerzen und fördert die Heilung entzündeter Wunden.

Zwei- bis dreimal täglich und immer nach dem Essen wird ein Teelöffel voll Kräuter in etwa 2 dl Wasser angerichtet (Kinder die Hälfte). Man trinke den Tee nicht vor dem Essen, da er die Magensäfte verdünnt und somit die Verdauung stören könnte. Eine Ausnahme bilden appetitanregende Tees. Fieberkranke trinken den Tee lauwarm. Kräutertee, der ja eine Arznei darstellt, sollte möglichst ungesüßt getrunken werden. Nur bei Erkrankungen der Atemorgane (Husten, Bronchitis) und bei Herzbeschwerden ist ein mit Honig, nicht mit raffiniertem Zucker, gesüßter Tee wirkungsvoller. Eine Teekur sollte nicht über eine zu lange Zeitspanne hinweg durchgeführt und auch nicht zu früh beendet werden. In der Regel wird das Getränk, während 1-2 Monaten täglich eingenommen, vorausgesetzt, dass keine zusätzlichen Beschwerden auftreten.

TEEMISCHUNGEN

KRÄUTERBAD
mit belebender und stärkender Wirkung auf Kreislauf und Nerven.
20 g Rosmarinblätter
20 g Lavendelblüten
10 g Oreganokraut
Diese Mischung mit 1 l kochendem Wasser übergießen. Zugedeckt 1/2 Stunde ziehen lassen. Absieben und die Flüssigkeit dem heißen Badewasser zugeben, Badetemperatur 35°-37°, Dauer 10-15 Minuten. Anschließend 1/2-1 Stunde ruhen. Das Bad wirkt anregend und sollte deshalb nicht abends genommen werden.

Irgendeinmal entdeckte der Mensch, dass er gegen gewisse Krankheiten nicht nur ein einzelnes Heilkraut, sondern verschiedene Kräuter einsetzen konnte. Er begann den Tee nicht mehr nur als Einzeldroge, sondern als Kräutermischung einzunehmen. Vor willkürlichen Kräutermischungen ist allerdings zu warnen. Es sollte einem Fachmann überlassen werden, die chemische und botanische Verträglichkeit der Wirkstoffe verschiedener Pflanzen zu untersuchen und diese verhältnismäßig abzuwägen. Denn wenn sich gewisse Kräuter in der Natur nicht vertragen und sich deshalb meiden, so hat der Mensch bei der Teezubereitung diesen Launen und Eigentümlichkeiten Rechnung zu tragen. Im weiteren wird eine Teemischung nach ganz bestimmten Regeln zusammengestellt, die nach den gleichen strengen Gesichtspunkten festgelegt sind wie alle ärztlichen Rezepte. Bei jedem Teerezept unterscheiden wir das Grund- oder Basismittel (Remedium cardinale) vom Adiuvans , einem Unterstützungs-, Ergänzungs- oder Verstärkungsmittel. Hinzu kommen vielfach ein Korrigens , eine Pflanze, die den Geschmack und die Verträglichkeit verbessern soll, und schließlich ein Konstituens , eine Pflanze, die der Mischung ein gefälligeres Aussehen verleiht, wie etwa die gelbe Königskerzenblüte (Verbascum thapsiforme) , die blaue Kornblume (Centaurea cyanus) , die rote Goldmelissenblüte (Monarda didyma) oder die orangefarbige Ringelblume (Calendula officinalis) .

KRÄUTERAUFLAGEN

Kräuterauflagen wirken, indem die Wirkstoffe der Pflanzen in die Haut eindringen und auf diese Weise das Gewebe anregen. Einzelne Kräuter haben ferner die Kraft, Fremdstoffe wie Harnsäure und andere Stoffwechselschlacken, aus dem Gewebe zu ziehen. Spitzwegerich-, Wallwurz-, Pestwurz und Birkenauflagen bringen besonders bei Entzündungen, schlecht heilenden Wunden und Quetschungen Linderung. Die frischen und gesäuberten Pflanzenteile, meist Blätter oder zerquetschte Wurzeln, werden schichtweise auf die Haut aufgetragen. Nach rund 20 Minuten wird die Kräuterauflage mit frischen Pflanzen wiederholt. Einige Auflagen kann man über Nacht einwirken lassen.

KRÄUTERSÄCKE

Wenn wir für eine äußerliche Kräuterauflage keine frischen Kräuter zur Verfügung haben, können wir getrocknete Pflanzen in ein handgroßes Säckchen einnähen, dieses in heißes Wasser tauchen, ausdrücken und auf die zu behandelnde Körperstelle legen. Das mit einem Wolltuch überdeckte Säckchen lassen wir anschließend während 20-30 Minuten einwirken. Als Kräuter eignen sich besonders Heublumen, Kamillen und Weizenkleie.

Teemischung gegen Magenbeschwerden:

KALMUS

FENCHEL
KALMUS:
Grundmittel, wirkt appetitanregend und ionisierend auf den Magen.
FENCHEL:
geschmacksverbesserndes Mittel; es wirkt zusätzlich leicht blähungstreibend.
SCHAFGARBE

PFEFFERMINZE

KAMILLE

SCHAFGARBE UND PFEFFERMINZE:
die Wirkung des Kalmus unterstützende Mittel, regen die Magentätigkeit und die Gallensekretion an.
KAMILLE:
verschönerndes Mittel; es wirkt krampflindernd und entzündungswidrig.

KRÄUTERBÄDER

Im Kräuterbad wird unsere Haut mit köstlichen Naturstoffen gereinigt und massiert. Man nimmt eine Handvoll der vorgeschriebenen Kräuter und kocht diese kurz in einem Liter Wasser auf, filtriert und gibt das flüssige Filtrat mit etwas Meersalz dem Badewasser bei; oder man näht eine Handvoll Kräuter in ein Säckchen ein und lässt dieses im Badewasser schwimmen. Kräuterbäder haben die verschiedenartigsten Wirkungen: Rosmarin stärkt Herz und Nerven, Lavendel erfrischt, Baldrian und Lindenblüten beruhigen, Kamille reinigt Wunden und Entzündungen, Weißdorn belebt den Kreislauf, Thymian lindert Husten. Je nach der gewünschten Wirkung (beruhigend, erfrischend) wird morgens oder abends gebadet.

KRÄUTERSALBEN

JOHANNISKRAUTÖL
125 g frische Blüten mit etwas Olivenöl zerquetschen, 1/2 I Olivenöl darüber gießen und gut vermischen. In hellem Gefäß unverschlossen 3-5 Tage an warmem Ort gären lassen: danach das Glas gut verschlossen einige Wochen an die Sonne stellen, bis das Öl leuchtend rot geworden ist. Durch ein Tuch abpressen. In dunklen Flaschen gut verschlossen aufbewahren. Innerlich genommen hilft das Öl bei Magenschleimhautentzündungen, äußerlich angewendet lindert es Schmerzen und fördert die Heilung bei Verbrennungen.

«Schmieren und Salben hilft allenthalben», heißt ein altes Sprichwort. Diese Volksweisheit hat in der angewandten Therapie längst ihre Bestätigung gefunden. Die Pflanzenwirkstoffe können in dieser Form während längerer Zeit auf die äußeren Organe einwirken und die Heilung besonders bei Verletzungen, Quetschungen und Blutergüssen beschleunigen. Früher wurde Schweinefett als Salbengrundlage verwendet. Später wurde das Fett durch salzlose Butter ersetzt, und heute wird für diese Arzneiform Vaseline verwendet. Man kocht 1-2 Esslöffel (voll) Kräuter mit etwa 200 g Vaseline auf, rührt gut durch und siebt ab. Nach dem Erkalten wird die Salbe in Gläser abgefüllt und bei Bedarf auf die Hautpartien aufgetragen.

RINGELBLUMENSALBE
Eine Handvoll frisch gepflückter Ringelblumenblüten auf 200 g Vaseline. Vaseline in einem Topf schmelzen, Ringelblumen dazugeben, beides zusammen aufkochen lassen, gut durchrühren. Durch ein Tuch sieben, Rückstand auspressen. Erkalten lassen. Ringelblumensalbe wird bei Hautleiden, Geschwüren und schlecht heilenden Wunden empfohlen.

UMSCHLÄGE

Eine ähnliche Wirkung wie mit Salben kann mit Kräuterumschlägen erzielt werden, wobei die therapeutische Wärmezufuhr hier von besonderem Vorteil ist. Bei diesem Verfahren werden 1-2 Esslöffel (voll) Kräuter in 2-3 dl (200-300 ccm) Wasser aufgekocht, anschließend wird ein Wattebausch oder ein Gazetüchlein eingetaucht. Das durchtränkte Tüchlein wird herausgezogen und nach dem Abtropfen noch warm auf die Hautstelle gelegt und mit einem Wollappen überdeckt. Der erkaltete Umschlag wird entfernt und das ganze Verfahren, falls nötig, wiederholt. Wattebausch und Gazetüchlein sollten steril sein. Bei Quetschungen und manchen Entzündungen sind kühle leichte Umschläge und Kompressen vorzuziehen.

ÖLE

Kräuteröle sind ein natürliches Heilmittel und leisten gute Dienste, wenn keine Salben oder Umschläge gemacht werden können. Weit bekannt ist das Johannisöl, das zur Hautpflege und gegen Verletzungen und Verbrennungen verwendet wird. Eine Handvoll frischer oder getrockneter Kräuter wird mit Olivenöl übergössen und an der Sonne 2-3 Wochen lang stehen gelassen. Nach der Filtration wird die möglicherweise sich bildende Wasserschicht entfernt. Das Kräuteröl ist in Braungläsern aufzubewahren.

EXTRAKTE

Die Geschichte der Arzneimittelzubereitung lehrt, dass die Pflanzenwirkstoffe schon früh mit Hilfe eines Extraktionsmittels gewonnen wurden. Pionier dieses Verfahrens war Aristoteles, der es schon um 380 v.Chr. verstanden hat, mit der sog. Perkolationsmethode, einer fortlaufenden Extraktion bei Raumtemperatur, Heilpflanzenauszüge mittels Alkohol zu gewinnen. Bei einem ähnlichen Verfahren, der Mazeration, werden die Kräuter in Weingeist eingelegt und nach 8 Tagen abgepresst. Heute werden die Extrakte durch das Digestionsverfahren, die Zentrifugalperkolation oder im Soxhelettapparat hergestellt. Die Kräuterextrakte, die durch dieses Verfahren gewonnen werden, können in verschiedener Konzentration weiterverarbeitet werden. Die Heilmittelbücher unterscheiden Fluidextrakte, Spissumextrakte und Siccumextrakte. Fluidextrakte sind Pflanzenauszüge, bei denen die Menge des Fluidextraktes gleich ist der Menge der verwendeten luftgetrockncten Droge.

 Spissumextrakte sind eingedickte Auszüge, die sich nach dem Erkalten nicht mehr ausgießen lassen.

Siccumextrakte sind vollständig eingedämpfte Auszüge, deren Rückstand getrocknet und pulverisiert wird. Die in verschiedenen Konzentrationen hergestellten Extrakte werden in der Phytotherapie zu kombinierten Arzneiformen gemischt, so zum Beispiel zu Elixieren, Essenzen oder Spiritusrezepten.

Das Elixier stammt aus der Zeit der griechischen Alchemie. Das «Xerion» war ein mineralisches Streupulver, mit dem Metalltransmutationen durchgeführt wurden. In islamischer Zeit hieß es «al-iksir» und wurde zur Bezeichnung für jedes feinst verriebene Pulver, besonders aber von Grauspießglanz, verwendet, während man im ausgehenden Mittelalter darunter das «Sublimste», Feinstmögliche verstand. Erst viel später erhielt das Elixier die Bedeutung «lebensverlängerndes Mittel» und - allgemeiner - «Alkohol-Zucker-Zubereitung bestimmter Arzneistoffe».

Unter dem Begriff Essenz versteht man Präparate verschiedenartigster Zusammen Setzung aus pflanzlichen Auszügen. Spiritus ist eine weingeistige Arzneiform mit einem hohen Gehalt an ätherischen Ölen.

Eine Gazekompresse wird bei entzündeten oder überanstrengten Augen in warmen Kamillen- oder Fencheltee eingetaucht, ausgedrückt und auf die Augen gelegt. Gazekompresse

KRÄUTERLIKÖR
75 g Tausendgüldenkraut
90 g Rhabarberwurzel
50 g Wacholderbeeren
25 g Schafgarbenkraut
10 g Wermutkraut
Die Mischung mit 1,5 l Alkohol (50-70%ig) übergießen. In verschlossenem Glasgefäß an warmem Ort stehen lassen. Nach 3-7 Tagen abgekühlte Zuckerlösung aus 500 g Wasser und 500 g Zucker hinzufügen. Mindestens 1 Woche ziehen lassen. Täglich schütteln. Abfiltern und in Flaschen füllen. Ein Likörgläschen vor den Hauptmahlzeiten getrunken, regt den Appetit an und hilft bei Verdauungsbeschwerden.

ARNIKATINKTUR
50 g getrocknete oder 25 g frische Arnikablüten mit 1/2 I Alkohol (70%) übergießen. In einem hellen Glasgefäß gut verschlossen an die Sonne stellen. Nach 10-14 Tagen durch ein Tuch sieben und Rückstand auspressen. Nach einem Tag nochmals durch einen Kaffeefilter laufen lassen.
Arnikatinktur wird äußerlich angewendet bei Entzündungen der Mundhöhle und des Rachens. Ferner hilft sie in Form von Umschlägen bei Blutergüssen, Verstauchungen und schlecht heilenden Wunden.

TINKTUREN

HAGEBUTTENWEIN
1 l halbierte und von den Kernen befreite reife Hagebutten zerquetschen. Mit 500 g Zucker vermischen. 3 l trockenen Weißwein dazugeben. In einem gut verschlossenen Gefäß mindestens 1 Woche stehen lassen. Abfiltern. In Flaschen füllen. Ein kleines Weinglas täglich ergänzt den Vitamin-C-Bedarf und hilft bei leichten Blasenbeschwerden.

GESICHTSDAMPFBAD PFEFFERMINZDAMPFBAD
Eine Handvoll Pfefferminzblätter in einer Schüssel mit 1-2 l kochendem Wasser übergießen. Das Gesicht dicht über den Dampf halten. Kopf und Gefäß mit einem Handtuch abdecken, so dass möglichst wenig Dampf entweicht. 5-10 Minuten lang tief einatmen. Kochendes Wasser zugießen, sobald die Dampfwirkung nachlässt. Anschließend das Gesicht kühl abwaschen.
Das Pfefferminzdampfbad lindert die Beschwerden bei Schnupfen und Rachenkatarrh, wirkt zusammenziehend und belebend bei fetter, unreiner Haut.

Tinkturen gelangen als Naturheilmittel zur Anwendung, wenn es darum geht, die Wirkstoffe einer Pflanze so schnell wie möglich in den Kreislauf zu bringen, damit diese beim betroffenen Organ in Aktion treten können. Dies geschieht, indem die Pflanzenwirkstoffe schon durch die Mundschleimhäute aufgenommen und resorbiert werden.

Zur Zubereitung der Tinkturen werden die frischen oder getrockneten und mit 70%igem Alkohol überdeckten Heilpflanzen während etwa einer Woche an der Sonne stehen gelassen. Dreimal täglich etwa eine halbe Stunde vor dem Essen werden 15-25 Tropfen Tinktur in etwas Wasser gegeben und eingenommen.

PULVER

Die Herstellung des pflanzlichen Pulvers stammt aus einer Zeit, da die Botanikerärzte ihre Medikamente aus Dutzenden von Komponenten zusammenstellten. Die Arznei in Pulverform wurde Theriak genannt und war zusammengesetzt aus mineralischen, pflanzlichen und tierischen, mit Vorliebe giftigen Rohstoffen. Neben der genannten trockenen Pulverform wurden die Theriake auch unter Verwendung von Honig und Wein hergestellt.

Die Theriakhcrstellung ist heute weitgehend überholt; pflanzliche Medikamente in Pulverform sind jedoch sowohl zur innerlichen wie auch zur äußerlichen Behandlung noch heute üblich. Die innerliche Anwendung erfolgt, indem die getrockneten Pflanzen zu Pulver zerrieben und in kleinen Dosen von einer Messerspitze dreimal täglich eine halbe Stunde vor oder nach dem Essen mit etwas Wasser eingenommen werden.

Zur äußerlichen Anwendung werden die pulverisierten Heilpflanzen mit Öl, Vaseline oder wenig Wasser gemischt und bei Verletzungen, Entzündungen, Quetschungen und ähnlichem auf die Haut gestrichen.

SIRUPE

Sirupartige Arzneiformen sind vor allem für Kinder und Leute mit sensibler Zunge gedacht. Damit die oft bitter oder wie Balsam schmeckenden Pflanzenauszüge besser durch Mund und Magen gehen, werden die Auszüge mit Zucker gesüßt dargereicht.

In der Regel werden 100 g getrockneter oder frischer Kräuter in einem Liter Wasser kurz aufgekocht, 2-3 Tage stehen gelassen, dann abgepresst und filtriert. Anschließend wird je Liter Saft ein Pfund Rohrzucker aufgelöst.

Sirupartige Arzneiformen sind besonders bei Husten (Spitzwegerich, Veilchen, Thymian u.a.), Verschleimung, Bronchialkatarrh oder zur Blutreinigung angezeigt.

WEINE

Frischer pflanzlicher Wein dient uns als Stärkungs- und Indikationsmittel zugleich. Weine eignen sich zudem gut zur Konservierung von Frischpflanzen. Im allgemeinen wird eine Handvoll frischer oder getrockneter Kräuter während 8 Tagen in gutem Weiß- oder Rotwein oder in Malaga eingelegt. Nach dem Absieben wird der Wein in Flaschen abgefüllt.

Gebrauchsanweisung: dreimal täglich jeweils eine halbe Stunde nach dem Essen ein Gläschen.

PRESS-SÄFTE

Zur Herstellung dieses Arzneimittels werden frische Pflanzenteile von Hand oder mechanisch ausgepresst. Bekannt sind vor allem die Brennessel-, Bärlauch-, Löwenzahn·, Melissen-, Wacholder- und der Schachtelhalmsaft. Press-Säfte sind reich an Vitaminen und Mineralsalzen, müssen jedoch ihrer beschränkten Haltbarkeit wegen stets von neuem frisch zubereitet werden.

Gebrauchsanweisung: dreimal täglich eine halbe Stunde vor dem Essen einen Teelöffel voll ausgepressten Saftes in etwas Wasser verdünnt einnehmen.

GESICHTSDAMPFBÄDER

Zum Schluss noch eine Anwendungsmöglichkeit, die nicht nur heilende, sondern auch kosmetische Wirkungen hat: das Gesichtsdampfbad. Gewisse Kräuter, wie etwa Kamille, Schafgarbenkraut, Johanniskraut und Rosmarin, zeichnen sich aus durch ihre guten Wirkungen, die sie auf die menschliche Haut ausüben. Gebrauchsanweisung: eine Handvoll des vorgeschriebenen Krautes wird in einem Emailgefäß mit etwas Wasser aufgekocht. Das Gesicht wird dicht über den aufsteigenden Dampf gehalten, so dass die ganze Gesichtshaut vom Wasserdampf erfasst wird. Sobald der Dampf nachlässt, wird die Flüssigkeit ein zweites Mal aufgekocht und das Bad wiederholt. Während des Bades wird der Kopf über der Dampfquelle mit einem Wolltuch zugedeckt, um den Dampfverlust möglichst gering zu halten. Nach dem Bad wird das Gesicht mit kaltem Wasser gewaschen.

Bruno Vonarburg

BORETSCH (Borago officinalis)

BORETSCH (Borago officinalis) wird
von stillenden Müttern in Arabien zur
Anregungder Milchbildung eingenommen. 

WICHTIGER HINWEIS

Die vorliegende Darstellung beschränkt sich auf allgemeine Ausführungen. Genaue Angaben über die zu verwendenden Kräuter, über Zubereitungsart, Mischungen und Dosierungen finden sich in den Nachschlageteilen II und hier.

Heckenrose


      


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