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1001 Glückwünsche in Reim und Vers

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Reise

Aus den Glückwünschen zum Antritt einer größeren Reise darf ruhig sprechen, dass Sie die Reisenden ein wenig beneiden, doch echter Neid ist der Feind eines gelungenen, gut gemeinten Glückwunsches. Und wer das Glück hat, eine große Fahrt antreten zu dürfen, der muss auch ein wenig Spöttelei vertragen.

Zwar sind Reisen heute in aller Regel keine gefahrvollen Abenteuer mehr wie in früheren Zeiten, doch sollte auch der Wunsch nach einer glücklichen und gesunden Heimkehr nicht fehlen.

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Eine ganze Woche lang dürft' ich bei Dir sein. Dafür sage ich Dir Dank. Es war wirklich fein!

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Genieß voll Inbrunst die Natur, mit vollem Herz und leerem Bauch; erwandere Dir Wald und Flur.

Sei fröhlich, wie's beim Wandern Brauch.

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Dir wünsch' ich keinen langen Stau,

genug Benzin und Glück dazu. Fahr nicht zu wild! Fahr lieber schlau!

Der Lenker Deines Glücks bist Du.

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Du fährst als Tramper. Sei Dir im klaren, dass nicht ein jeder Fahrer wirklich gastfrei ist. Doch mögen alle, die Dich fahren, so nett sein, wie Du selber bist!

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Einen allseits guten Start wünsche Euch ich zur Urlaubsfahrt! Euch sei der Himmel hell und blau, auf den Straßen niemals Stau! Und damit das Maß wird wirklich voll, bleibt mir auch ungeschoren von dem Zoll. Dieses wünsch' ich Euch mit Schmerzen. Nach dem Urlaub, das wird schön, gibt's ein frohes Wiedersehen!

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Fliegst Du durch Himmelsblau und Sonnenschein, wird Dein Blick weit, die Luft wird rein. Glück auf für Deinen Flug! Und Dein Herz sei vor Freude leicht und von Sorgen frei.

Ich wünsch' Dir gute Sicht auf Deiner Reise,

Dein Platz sei weich und sehr bequem. Recht gute Fahrt! Und auf angenehme Weise nur nette Nachbarn außerdem.

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Mein guter Wunsch wird Dich begleiten. Dein Sitz sei weich, die Stimmung heiter. Ich wünsche Dir und allen Leuten im Autobus vergnügte Fahrt und nette Begleiter!

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Wenn Dich sanft die Meereswellen treiben, dann denk auch mal an uns zurück, die wir mussten am Festland bleiben. Ich wünsch Dir für die Seefahrt Glück.

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Sei lieber ein kleines Lämpchen,

das einen dunklen Winkel , mit eigenem Licht erleuchtet, als ein großer Mond einer fremden Sonne.

Adolf von Knigge

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Nach langer Arbeit glücklichem Vollbringen mit süßem Nichts die Tage zu verträumen, bei jedem flüchtigen Genuss zu säumen, am Großen sich ergötzend und Geringen;

aus edlen Dichtern einen Vers zu singen gestreckt ins Gras, wo laute Quellen schäumen, an Rosenhecken unter Lindenbäumen das Leben unbesorgt dahinzubringen;

im Mai die Stirn mit jungem Laub zu krönen,

die lauen Nächte, bis es wieder taget, durch Weingenus und Liebe zu verschönen:

dies ist, und wenn mich auch darob verklaget ein Sittenrichter, der es will verpönen, das einzige, was meinem Sinn behaget.

August Graf von Platen

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Wir brauchen nicht so fortzuleben, wie wir gestern gelebt haben. Machen wir uns von dieser Anschauung los, und tausend Möglichkeiten laden uns zu neuem Leben ein.

Christian Morgenstern

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О wie gut täte es manchen Menschen, wenn sie zuerst einmal von sich loskämen, und nicht von dieser Gegend.

Seneca

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Lebe wohl! - du fühlest nicht, was es heißt, dies Wort der Schmerzen, mit getrostem Angesicht sagest du's und leichtem Herzen. Lebe wohl! - Ach, tausendmal hab' ich es mir vorgesprochen

und, in nimmersatter Qual, mir das Herz damit zerbrochen!

Eduard Mörike

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Aber um eine fremde Nation eigentlich zu begreifen, um den Schlüssel zur Erklärung ihrer Eigentümlichkeiten in jeder Gattung zu erhalten, ja selbst nur um viele ihrer Schriftsteller vollkommen zu verstehen, ist es schlechterdings notwendig, sie mit eigenen Augen gesehen zu haben. Wilhelm von Humboldt

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Wer allzeit hinterm Ofen sitzt, Grillen fängt und Hölzlein spitzt und fremde Leute nie beschaut, der bleibt ein Narr in seiner Haut.

Hans Sachs

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Das Reisen dient in jüngeren Jahren der Erziehung, in reiferen der Erfahrung.

Francis Bacon

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Die Tauben von San Marco seh' ich wieder: Still ist der Platz, Vormittag ruht darauf. In sanfter Kühle schick' ich müßig Lieder gleich Taubenschwärmen in das Blau hinauf -und locke sie zurück, noch einen Reim zu hängen ins Gefieder

- Mein Glück! Mein Glück!

Du stilles Himmels-Dach, blau-licht, von Seide, wie schwebst du schirmend, ob des bunten Bau's, den ich - was sag ich? - liebe, fürchte, neide ... Die Seele wahrlich tränk' ich gern ihm aus!

Gäb' ich sie je zurück? -Nein, still davon, du Augen-Wunderweide!

- Mein Glück! Mein Glück!

Du strenger Turm, mit welchem Löwendrange stiegst du empor hier, siegreich, sonder Müh'. Du überklingst den Platz mit tiefem Klange -: Französisch wärst du sein accent aigu? Blieb ich gleich dir zurück, ich wüßte, aus welch seidenweichem Zwange ...

- Mein Glück! Mein Glück!

Fort, fort, Musik! Laß erst die Schatten dunkeln und wachsen bis zur braunen, lauen Nacht! Zum Tone ist's zu früh am Tag, noch funkeln die Gold-Zieraten, nicht in Rosen-Pracht. Noch blieb viel Tag zurück, viel Tag für Dichten, Schleichen, Einsam-Munkeln

- Mein Glück! Mein Glück!

Friedrich Nietzsche

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Glück auf! Nun will ich wandern von früh bis abends spät, so weit auf dieser Erde die Sonne auf mir geht!

Ich führe nur Stab und Becher, mein leichtes Saitengetön;

Ich wundre mich über die Maßen, wie's überall so schön!

Oft ist die Ebene schöner als meine Berge, so hoch! Und wo kein blauer Himmel gibt's Purpurwolken doch.

Und wo kein schmachtender Lotus wächst blühendes Heidekraut,

wo keine gotischen Dome, sind trojanische Tempel gebaut.

Und bin ich des Griechischen müde, so lockt mich die Moschee:

Ich kleid' in maurische Schnörkel mein abendländisches Weh.

Das Heimweh nach der Wirtin! Sie find' ich in keinem Haus und nach der einzig Einen jag' ich Welt ein und aus.

Hei da, du wilder Jäger, du Bauer dort im Kraut, hast du, verwegner Schiffer, die Wirtin nirgend geschaut?

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Frau Freiheit heißt die Schönste! Sie ist von keuschem Blut; sie hält sich Wanderschuhe und einen Reisehut.

Wo kocht sie jetzt die Rüben? Wo mahlt sie jetzt ihr Korn? Wo striegelt sie die Knechte? Wo reutet sie den Dorn?

Sie ist eine Melusine; Wer sie hat und nach ihr fragt, dem wandert sie aus dem Hause frühmorgens, eh es tagt

Gottfried Keller

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Wo man singet, lass dich ruhig nieder, ohne Furcht, was man im Lande glaubt; wo man singet, wird kein Mensch beraubt: Bösewichter haben keine Lieder.

Johann Gottfried Seume

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Wer reisen will, der schweigt fein still, nehm' wenig mit, geh' steten Schritt, steh' frühe auf am Morgen und lass daheim die Sorgen.

Johann Michael Moscherosch

Reisen lern' ich wohl auf dieser Reise, ob ich leben lerne, weiß ich nicht.

Johann Wolf gang von Goethe

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Durch Feld und Buchenhallen, bald singend, bald fröhlich still, recht lustig sei vor allen, wer's Reisen wählen will! Wenn's kaum im Osten glühte, die Welt noch still und weit, da weht recht durchs Gemüte die schöne Blütenzeit! Die Lerch' als Morgenbote sich in die Lüfte schwingt. Eine frische Reisenote durch Wald und Herz erklingt. О Lust, vom Berg zu schauen weit über Feld und Strom, hoch über sich den blauen,

tiefklaren Himmelsdom! Vom Berge Vöglein fliegen und Wolken so geschwind. Gedanken überfliegen die Vögel und den Wind. Die Wolken ziehn hernieder, das Vöglein senkt sich gleich: Gedanken gehn und Lieder fort bis ins Himmelreich!

Joseph von Eichendorff

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Ich wünsch' dir einen breiten Weg und ganz wenig Steine nur.

Polnisches Sprichwort

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Fortuna lächelt, doch sie mag nur ungern uns beglücken; schenkt sie uns einen Sommertag, schenkt sie uns auch Mücken.

Wilhelm Busch

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Uraltes Wehn vom Meer, Meereswind bei Nacht: du kommst zu keinem her; wenn einer wacht, so muss er sehn, wie er dich übersteht: uraltes Wehn vom Meer,

welches weht nur wie für Ur-Gestein, lauter Raum reißend von weit herein ... О wie fühlt dich ein treibender Feigenbaum oben im Mondenschein.

Rainer Maria Rilke


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