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Hausapotheke

Bewährte Hausmittel zur Behandlung von Alltagsbeschwerden

Magen- und Darmbeschwerden


Durchfall

Durchfall gehört ebenfalls zu den akuten Magen- und Darmbeschwerden und wird durch Diätfehler oder zu reichliches Essen, durch Infektionen oder Klimawechsel hervorgerufen. Auch hier gibt es einige bewährte Hausmittel, die schnell Abhilfe schaffen.

Wichtig: Wenn der Durchfall nach Einsatz eines der nachfolgend empfohlenen Mittel nicht innerhalb von 2 Tagen aufgehört hat, muss der Arzt aufgesucht werden.

Heidelbeeren-Tee

Die getrocknete Heidelbeere ist eine Gerbstoffdroge, die ausgezeichnet bei Durchfällen hilft, vor allem bei jenen, die mit Gärungserscheinungen verbunden sind oder durch sie ausgelöst werden sowie bei Durchfällen mit übelriechendem oder schaumigem Stuhl. Man kann die Heidelbeere unverarbeitet geben, doch empfiehlt es sich, eine konzentrierte Abkochung zu bereiten. Auf die Kerne der getrockneten Beeren können magenempfindliche Patienten mit leichten Magenreizungen reagieren, was durch die Abkochung verhindert wird. Die Verwendung frischer Heidelbeeren gegen Durchfall ist sinnlos; oft tritt sogar die gegenteilige Wirkung ein.

• Zubereitung und Anwendung: 2 Esslöffel getrocknete Heidelbeeren mit 1/2 Liter kaltem Wasser übergießen, zum Sieden erhitzen, etwa 10 Minuten kochen lassen und abseihen. Bei Bedarf mehrmals täglich 1/4 Tasse ungesüßten Tee mäßig warm trinken.

Blutwurz-Tee

Ein weiteres erprobtes Hausmittel ist die Blutwurz. Sie hilft bei akuten und chronischen Durchfällen, die durch Gärungserreger im Darm hervorgerufen werden.

• Zubereitung und Anwendung: 2 Teelöffel zerkleinerte Blutwurz mit 1/4 Liter kaltem Wasser übergießen, zum Sieden erhitzen, 15 Minuten kochen lassen und abseihend Täglich 3mal je 1 Tasse ungesüßten Tee nach den Mahlzeiten trinken.

Blutwurz-Pfefferminz-Teemischung, Heidelbeeren-Melissen-Teemischung

Bei akutem Durchfall sind auch diese zwei Teemischungen wirksam:

Blutwurz-Pfefferminz-Teemischung

Blutwurz 20,0

Pfefferminzblätter 10,0

Kamillenblüten 10,0

Heidelbeeren-Melissen-Teemischung

Heidelbeeren, getrocknet 20,0

Melissenblätter 10,0

Kamillenblüten 10,0

• Zubereitung und Anwendung: 2 Teelöffel der jeweiligen Teemischung mit 1/4 Liter kaltem Wasser übergießen, zum Sieden erhitzen, 10 Minuten ziehen lassen und abseihen. Bei Bedarf täglich 2 bis 3 Tassen ungesüßten Tee trinken.

Thymian-Pfefferminz-Teemischung

Wenn der Durchfall mit übelriechenden Darmgasen verbunden ist, dann hilft dieser Tee:

Thymiankraut 20,0

Pfefferminzblätter 10,0

Ratanhiawurzel (oder Blutwurz) 10,0

Kamillenblüten 10,0

• Zubereitung und Anwendung: 2 Teelöffel dieser Teemischung mit 1/4 Liter kaltem Wasser übergießen, zum Sieden erhitzen, 10 Minuten ziehen lassen und abseihen. Bei Bedarf täglich 2 bis 3 Tassen ungesüßten Tee trinken.

Mäuseklee-Tee

Mäuseklee ist eine Gerbstoffdroge, die bei Durchfall wirksam ist. In wissenschaftlichen Arbeiten ist darüber zwar wenig zu finden, doch ich halte den Tee für empfehlenswert.

• Zubereitung und Anwendung: 2 Teelöffel Mäuseklee mit 1/4 Liter kaltem Wasser übergießen, zum Sieden erhitzen, 2 bis 3 Minuten kochen und abseihen. Bei Bedarf 1 Tasse ungesüßten Tee schluckweise trinken.

Schwarze Johannisbeeren-Saft

Schwarze Johannisbeere (aus der Apotheke, der Drogerie oder dem Reformhaus), als vitaminreiches Diätetikum geschätzt, ist für Menschen, die unter Durchfall leiden, als ungesüßter Saft empfehlenswert.

• Anwendung: Bei Bedarf täglich 2mal je 1 kleines Glas (100ml) Johannisbeer-Saft trinken.

Blutwurz-Tinktur

Blutwurz-Tinktur (aus der Apotheke) ist bei Durchfall ebenso wirksam wie der Tee.

• Anwendung: Bei Bedarf 30 Tropfen Blutwurz-Tinktur in 1 Glas Wasser auflösen und einnehmen. (In den Tropfen ist Alkohol enthalten.)

Roher Apfel

Apfel hilft gegen Durchfall vor allem bei Kleinkindern und älteren Menschen.

• Zubereitung und Anwendung: Bei Bedarf 1 geschälten Apfel essen - geschabt, geraspelt oder gerieben.

Kohlepulver, Kohlegranulat, Kohlekompretten

Kohlepulver, Kohlegranulat und Kohlekompretten (aus der Apotheke) sind bei Durchfällen und Gärungserscheinungen nicht nur altbewährte Hausmittel, sondern auch ärztlich anerkannte Arzneimittel. Die Wirkung beruht darauf, dass die unverträglichen Stoffe von der großen Oberfläche der medizinischen Kohle aufgenommen werden und auf diese Weise nicht in die Blutbahn gelangen.

• Anwendung: Bei Bedarf mehrmals täglich 1 bis 2 Esslöffel Kohlepulver oder Kohlegranulat oder 5 bis 10 Kohlekompretten in Wasser auflösen und einnehmen.

Knoblauch und Zwiebel

Sowohl Knoblauch - ein seit 5000 Jahren genutztes Heilmittel - als auch Zwiebel wirken anregend und desinfizierend auf den Darm und helfen bei akuten und chronischen Darminfektionen, bei Gärungsprozessen im Darm und bei den damit verbundenen Blähungen.

• Zubereitung und Anwendung: Zwiebeln und Knoblauch kleinhacken; bei Bedarf mehrmals täglich Zwiebeln löffelweise, Knoblauch messerspitzenweise ohne weiteren Zusatz oder mit Quark vermischt essen.


Verstopfung


Akute Verstopfung

Ich lege Wert auf die Feststellung, dass die hier vorgestellten Abführtees nur für den akuten Fall gedacht sind.

Wichtig: Wer an chronischer Stuhlverstopfung leidet, sollte nicht fortwährend zu starkwirkenden Abführtees greifen, weil dies auf Dauer zu Darmreizungen und mitunter zu erheblichen Darmbeschwerden, vor allem aber zu Elektrolyt-(Mineralstoff-) Verarmung mit allen negativen Folgen wie Herz- und Kreislaufstörungen oder Muskelkrämpfen führen kann.

Sennesblätter-Sennesschoten- Teemischung

Akute Verstopfung lässt sich mit dieser Teemischung, in der die bekanntesten Abführdrogen enthalten sind, beheben. Die Intensität der Wirkung lässt sich bei Abführtees schwer voraussagen. Wenn man am nächsten Tag keine Wirkung verspürt, kann man die Teemenge - nicht den Ansatz! - ohne Bedenken erhöhen. Wer dagegen auf die angegebene Menge mit wässrigem Stuhl reagiert, hört mit der Anwendung auf.

Sennesblätter 10,0

Sennesschoten 10,0

Faulbaumrinde 10,0

• Zubereitung und Anwendung: 1 bis 2 Teelöffel dieser Mischung mit 1/4 Liter kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen und abseihen. Am Abend 1 Tasse ungesüßten Tee trinken; die Wirkung erfolgt am nächsten Morgen.

Holunderblüten-Fenchel-Teemischung

Dieser Tee hat eine mildere Wirkung:

Holunderblüten 20,0

Fenchelfrüchte, zerstoßen 10,0

Sennesblätter 10,0

Kamillenblüten 10,0

• Zubereitung und Anwendung: 2 Teelöffel dieser Mischung mit 1/4 Liter kochendem Wasser übergießen. 10 Minuten ausziehen lassen und abseihen. Am Abend 1 Tasse ungesüßten Tee trinken. Auch hier zeigt sich die Wirkung am nächsten Morgen.

Rizinus-Öl

Rizinus-Öl (aus der Apotheke) ist ein erprobtes Hausmittel gegen Verstopfung. Viele Ärzte halten es auch heute noch für das Mittel der Wahl, obwohl es einen schlechten Ruf hat -die meisten Menschen ekeln sich nämlich vor der Einnahme dieses dickflüssigen Öls mit dem eigentümlichen Geschmack. Dabei ist seine Wirkung zuverlässig und dennoch mild.

• Anwendung: 1 bis 2 Esslöffel (15 bis 30 Gramm) Rizinus-Öl einnehmen. Diese Menge reicht, um etwa 2 bis 4 Stunden später eine Stuhlentleerung herbeizuführen.

Die Einnahme lässt sich dadurch erleichtern, dass man auf den Einnahmelöffel über das Rizinusöl etwas Bohnenkaffee gibt und nach dem Einnehmen sofort ein Stückchen Brot kaut, um den Geschmack zu neutralisieren.


Chronische Verstopfung

Chronische Stuhlverstopfung kann verschiedene Ursachen haben, die durch den Arzt abgeklärt werden sollten. Erst wenn sicher ist, dass kein ernster Befund vorliegt, kann man versuchen, den Darm zur Pünktlichkeit zu erziehen. Seitdem man erkannt hat, dass drastische Abführmittel, auch solche pflanzlichen Ursprungs, bei Dauergebrauch den Dickdarm schädigen können (Reizcolon), vor allem aber zu Elektrolytverarmung (Mineralstoffmangel) mit allen negativen Folgen für Herz, Kreislauf und Zellstoffwechsel führen, besinnt man sich wieder auf die altbewährten Hausmittel.

Rettich-Saft

Rettich-Saft ist ein bewährtes Hausmittel bei Verdauungsstörungen, verbunden mit Stuhlverstopfung und Blähungen, die ihre Ursache in mangelhaftem Gallefluss haben. Auch entzündete Gallenwege lassen sich dadurch günstig beeinflussen. Dabei empfiehlt sich eine Rettich-Saft-Kur, die etwa 2 Wochen durchgeführt werden muss, um erfolgreich zu sein.

• Zubereitung und Anwendung: Geschnittenen (Bier-)Rettich in einem Haushaltsentsafter zu Saft verarbeiten. Kurmäßig über einen Zeitraum von etwa 14 Tagen täglich vor den Hauptmahlzeiten jeweils 1 kleines Glas (etwa 50 ml) frischen Rettich-Saft trinken.

Meerrettich-Milch

Meerrettich-Milch erfüllt den gleichen Zweck wie Rettich-Saft.

• Zubereitung und Anwendung: Frischen Meerrettich auf einer scharfen Reibe kleinraspeln und etwa 1/2 Teelöffel in 1 Glas (150 ml) lauwarme Milch einrühren. Kurmäßig über einen Zeitraum von etwa 14 Tagen täglich jeweils 1 Glas mit Meerrettich-Milch trinken. Sie muss sofort nach der Zubereitung getrunken werden, am besten abends.

Dörrpflaumen und Feigen

Dörrpflaumen und Feigen helfen gleichermaßen gegen Stuhlträgheit.

• Zubereitung und Anwendung: Am Abend 3 bis 5 Dörrpflaumen und eine getrocknete Feige in einem Trinkglas mit soviel lauwarmem Wasser übergießen, dass die Früchte bedeckt sind; über Nacht stehenlassen. Morgens die Flüssigkeit auf nüchternen Magen trinken und anschließend sofort die Früchte essen. Nach spätestens 2 bis 3 Stunden (meist schon eher) tritt die Wirkung ein.

Leinsamen

Leinsamen gehört zu den altbewährten Hausmitteln gegen Verstopfung. Bei regelmäßiger Einnahme und mit etwas Geduld kann auch eine chronische Stuhlverstopfung damit kuriert werden. Die Wirkung der Leinsamen beruht darauf, dass sie im Darm während des Verdauungsvorgangs aufquellen, wodurch die Darmperistaltik (Darmbewegung) angeregt wird. Sie enthalten zudem fettes Öl, das als Gleitmittel die Abführwirkung unterstützt. Die Wirkung zeigt sich nicht sofort; manchmal vergehen sogar 2 bis 3 Tage, bis sich der Erfolg einstellt. Vorheriges Einweichen des Leinsamens ist nicht zu empfehlen, weil das Aufquellen erst im Darm erfolgen soll.

• Zubereitung und Anwendung: Morgens und abends jeweils 2 Esslöffel Leinsamen - zerquetscht oder grob gemahlen - zusammen mit 1/2 Liter kaltem Wasser einnehmen. Die Wirkung lässt sich verstärken, indem man die Leinsamen mit Fruchtmus (etwa Zwetschgenmus) verrührt, mit Honig süßt oder mit Milchzucker im Verhältnis 1:1 mischt. (Diabetiker weder Honig noch Milchzucker verwenden.)

Weizenkleie mit Leinsamen

Auch Weizenkleie mit Leinsamen haben sich bei Verstopfung bewährt.

• Anwendung: Am Morgen 2 bis 3 Esslöffel Weizenkleie mit viel Flüssigkeit (Wasser) einnehmen, oder 2- bis 3mal täglich je 1 Esslöffel ganze Leinsamen und 1 Esslöffel Weizenkleie ebenfalls mit viel Wasser einnehmen.

Sauerkraut

Sauerkraut ist ein ebenso bewährtes wie gesundes Stuhlregulierungsmittel, das selten versagt. Seine heilsame Wirkung lässt sich medizinisch so erklären: Unsere Verdauung wird durch ein System von Nerven reguliert, das durch viele verschiedene Stoffwechselprodukte (um- und abgebaute Nahrungsbestandteile) angeregt wird, von denen das Acetylcholin besonders wirksam ist. In etwa 200 Gramm rohem oder gekochtem Sauerkraut ist die Menge Acetylcholin enthalten, die Stuhlträgheit beseitigt. Zudem enthält Sauerkraut sehr viele Ballaststoffe - unverdauliche Substanzen (Zellulose) -, die die Dickdarmbewegung anregen. Auch der Gehalt an Milchsäure und die Mineralsalze im Sauerkraut wirken stuhlregulierend. Daneben hat Sauerkraut wenig Kalorien und sättigt gut. Am besten hilft eine Sauerkraut-Kur, die konsequent durchgeführt werden muss. Mit etwas gutem Willen - und nicht gerade Schweinshaxe als Beilage - kann man während einer solchen Kur sogar einige Pfunde abnehmen, was sicher für viele Menschen von Vorteil ist. Man kann die Kur zusätzlich durch viel Bewegung und Sport unterstützen.

• Anwendung: Kurmäßig über einen Zeitraum von 3 bis 4 Wochen täglich etwa 200 bis 300 Gramm rohes oder gekochtes Sauerkraut essen.

Senfkörner

Senfkörner beeinflussen die Verdauung ebenfalls positiv.

• Anwendung: Regelmäßig am Morgen 1 Teelöffel ganze weiße Senfkörner einnehmen und 1/4 Liter Wasser dazu trinken.

Karlsbader Salz

Karlsbader Salz (aus der Apotheke) ist ein weiteres altes Hausmittel, das sich bei Darmträgheit bewährt hat.

• Anwendung: Bei Bedarf am Morgen entweder 1 große Messerspitze Karlsbader Salz auf nüchternen Magen einnehmen und etwas Wasser dazu trinken, oder eine Lösung aus 1/2 bis 1 Teelöffel Karlsbader Salz und 1 Glas Wasser bereiten und ebenfalls morgens nüchtern trinken.

Kaltes Fußbad

Ein kaltes Fußbad kann dazu beitragen, dass chronische Stuhlverstopfung gebessert wird. Das Fußbad sollte regelmäßig am Abend durchgeführt werden.

• Zubereitung und Anwendung: Eine hohe Fußbadewanne oder einen Eimer mit soviel kaltem Wasser füllen, dass nicht nur die Füße, sondern auch - mindestens zur Hälfte - die Unterschenkel umspült werden. Während des Badens müssen die Füße ständig bewegt werden. Das Fußbad nach 2 Minuten beenden; die Füße abtrocknen.

Sitzen auf nassem Tuch

Durch das Sitzen auf einem feuchten Tuch, das die gleiche Wirkung hat wie ein feuchtkalter Wickel, wird die Durchblutung gefördert und somit die Dickdarmfunktion angeregt; dies wiederum begünstigt die Stuhlentleerung.

• Zubereitung und Anwendung: Einen Stuhl oder Hocker zuerst mit einer Wolldecke, dann mit einem Leinentuch abdecken und ein mit kaltem Wasser durchfeuchtetes, etwa 8fach zusammengefaltetes Leinentuch darauflegen. Täglich einmal für 30 Minuten unbekleidet auf diese Unterlage setzen.


Magenschmerzen


Unbestimmte Magenschmerzen

Bei unbestimmten Magenschmerzen, die nicht innerhalb kurzer Zeit durch eines der nachfolgend genannten Mittel dauerhaft vergehen oder die bald darauf wiederkehren, muss unbedingt der Arzt aufgesucht werden, um die Schmerzursache zu klären.

Wärmflasche

Die trockene Wärme der bewährten Gummiwärmflasche bringt Erste Hilfe bei Magenschmerzen und Darmkatarrhen, indem sie den Schmerz lindert und verkrampfte Muskeln entspannt.

• Anwendung: Eine Gummiwärmflasche mit so heißem Wasser füllen, wie es vertragen wird, mit einem Tuch umwickeln und auf die Magenregion legen.

Heublumensack

Eine Auflage mit einem Heublumensack eignet sich ebenfalls vorzüglich zur Behandlung akuter und chronischer Schmerzen. Auch Magen- und Darmkoliken sprechen auf eine Heublumenauflage gut an. Im Handel gibt es bereits vorbereitete Heublumensäcke, die eine genaue Gebrauchsanweisung enthalten. Man kann den Heublumensack aber auch selbst herstellen.

• Zubereitung und Anwendung: Zunächst einen Leinensack in der Größe der zu behandelnden Stelle nähen und ihn mit Heublumen füllen, bis er etwa 5 bis 8 cm dick ist. Den Sack zunähen, in einem Topf mit kochendem Wasser übergießen und zugedeckt etwa 15 Minuten ziehen lassen. Nach dem Herausnehmen zwischen zwei Holzbrettern gut auspressen, in ein Tuch einschlagen (der Sack sollte dabei eine Temperatur von etwa 40° bis 45° С haben, auf jeden Fall so heiß, wie es vertragen wird) und auf die schmerzende Stelle legen. Mit einem Wolltuch so umwickeln, dass er fest am Körper anliegt. Den Heublumen-Sack liegen lassen, so lange er warm ist.

Kartoffelwasser - bitte nicht anwenden!

»Wer Magenschmerzen hat, muss regelmäßig 2- bis 3mal täglich 1 Tasse Kartoffelkochwasser trinken«, lautet ein altes Hausrezept, das mancherorts immer noch angewendet wird. Das aus dem Kartoffel-Kochwasser aufgenommene Solanin wirkt - ähnlich wie das Atropin der Tollkirsche - zwar schmerzlindernd, bei längerer Anwendung aber kommt es zu unangenehmen Augenbeschwerden (Augenflimmern). Es sollte deshalb nicht angewendet werden.


Nervöse Magenschmerzen

Heute leiden viele Menschen unter nervösen Magenbeschwerden, deren Ursache im vegetativen Nervensystem zu suchen ist oder die psychosomatisch zu erklären sind. Häufig hager und gelegentlich untergewichtig, klagen diese Menschen über einen empfindlichen, nervösen Magen. Selten haben sie richtig Appetit, oder der Appetit vergeht ihnen, sobald sie sich - meist ohne Hunger - an den Tisch setzen 4 Sie essen überaus langsam und freuen sich über jede Pause, die dabei entsteht. In Gesellschaft »hinken« sie den anderen beim Essen immer nach. Nach dem Essen klagen sie häufig über Völlegefühl oder Magendruck, gelegentlich über krampfartige Schmerzen und oft über saures Aufstoßen. Durchfälle und Verstopfungen wechseln miteinander ab. Es gibt Zeiten, in denen sie völlig beschwerdefrei sind, bis eine berufliche Aufgabe mit Hetze und Aufregung oder eine private Belastung alles Wohlbefinden wieder zunichte macht.

Der Arzt findet bei ihnen kein organisches Leiden, stellt aber erhöhte oder verminderte Magensäurewerte fest. Die verordneten Medikamente sprechen wohl für kurze Zeit an, wirken aber nicht auf Dauer. Weder Spasmolytika (krampflösende Mittel) noch Antacida (Mittel, die überschüssige Magensäure binden), Fermentpräparate (Magensaft-Ersatz) oder entsprechende Kombinationen führen zu dauerhafter Besserung. Einige altbewährte Hausmittel können hier helfen.

Melissen-Tee

Die beruhigende Wirkung der Melisse zeigt sich auch bei Magenbeschwerden, vor allem bei einem »nervösen« Magen. Neben der sedativen (beruhigenden) Komponente steht deutlich auch ein spasmolytischer (krampflösender) und leicht karminativer (entblähender) Effekt. Erst durch all diese Eigenschaften wird der Melissen-Tee zu einem Linderungs- und Heilmittel.

• Zubereitung und Anwendung: 2 Teelöffel zerschnittene Melissenblätter mit 1 Tasse kochendem Wasser übergießen, zugedeckt etwa 10 Minuten ziehen lassen und abseihen. Täglich 3mal je 1 Tasse ungesüßten Tee trinken.

Engelwurz-Schafgarben-Teemischung

Diese Teemischung hilft ebenfalls bei nervösen Magenbeschwerden:

Engelwurz 20,0

Schafgarbenkraut 10,0

Melissenblätter 10,0

Orangenblüten 10,0

Erdbeerblätter 10,0

• Zubereitung und Anwendung: 2 Teelöffel dieser Mischung mit 1/4 Liter kochendem Wasser übergießen, bedeckt etwa 15 Minuten ziehen lassen und abseihen. Bei Bedarf täglich 1 bis 3 Tassen ungesüßten Tee trinken.

Johanniskraut-Öl

Johanniskraut-Öl (aus der Apotheke) ist ein altbewährtes Hausmittel gegen depressive Verstimmungen, eignet sich aber ebenso zur Beruhigung eines nervösen Magens.

Wichtig: Sonnenbäder, Solarien oder Höhensonne sollten während der Anwendung unterbleiben, da Johanniskraut-Öl lichtempfindlich macht.

• Anwendung: Bei Bedarf oder kurmäßig über längere Zeit täglich 1 bis 2 Teelöffel Johanniskraut-Öl ohne weiteren Zusatz einnehmen.

Hoffmannstropfen

Auch Hoffmannstropfen (aus der Apotheke) können bei einem nervösen Magen gute Dienste leisten.

• Anwendung: Bei Bedarf 20 bis 30 Tropfen auf Zucker oder in etwas Wasser einnehmen. (Diabetiker nur mit Wasser einnehmen. — In den Tropfen ist Alkohol enthalten.)

Baldrian-Tropfen

Baldrian-Tropfen (aus der Apotheke), die man als Mittel gegen Schlafstörungen kennt, helfen ebenfalls bei nervösen Magenbeschwerden.

• Anwendung: Bei Bedarf 30 Tropfen Baldriantropfen in etwas Wasser einnehmen. (In den Tropfen ist Alkohol enthalten.)

Kümmelschnaps

Kümmelschnaps ist auch bei nervösen Magenschmerzen angezeigt.

• Anwendung: Bei Bedarf 1 Gläschen Kümmelschnaps trinken.

Heublumen-Bad, Baldrian-Bad, Melissen-Bad, Lavendel-Bad

Bei Magenschmerzen, die nervlich bedingt sind, sind beruhigende Kräuterbäder von großem Nutzen. Das Heublumen-Bad, das Baldrian-Bad, das Melissen-Bad oder auch das Lavendel-Bad werden dafür in der Hausmittelmedizin gerne gebraucht. Es ist ratsam, sich die fertigen Badezusätze in der Apotheke zu kaufen, wobei man darauf achten muss, dass man nicht kosmetische Bäder, sondern die medizinischen Ölbäder verlangt.

• Anwendung: nach Angabe der Packungsbeilage.


Magenschleimhautentzündung (Gastritis), Magengeschwür, Zwölffingerdarm-Geschwür

Magengeschwüre und die chronische Magenschleimhautentzündung müssen auf jeden Fall vom Arzt behandelt werden, der nach den Ursachen forscht, um nicht nur lindern, sondern auch heilen zu können. Aber es gibt auch hier wieder eine Anzahl natürlicher Hausmittel, die - nach Absprache mit dem Arzt — eine ärztliche Behandlung sinnvoll unterstützen können.

Ist es notwendig, bei Magenschleimhautentzündung oder Magen- und Zwöffingerdarmgeschwüren Schonkost zu essen? Nein! Die althergebrachte Meinung, Patienten mit Magenschleimhautentzündung oder Magen- und Zwöffingerdarmgeschwüren müssten eine strenge Diät einhalten, gilt heute als überholt. Stattdessen ist inzwischen erlaubt, was bekommt - und das findet der Patient sehr schnell heraus. Schleimsuppen etwa schaden mehr als sie nützen, und es können alle Gewürze verwendet werden, auch Pfeffer, Senf, Paprika, Ingwer und andere scharfe Gewürze, wenn sie vertragen werden. Diese neue Erkenntnis ist für viele Magenpatienten eine große Hilfe. Mit »Vollkost« fühlen sie sich nicht nur wohler und leistungsfähiger, es hat sogar den Anschein, dass Magenleiden bei normaler Ernährung schneller ausheilen als bei der früher üblichen strengen Diät. Dabei ist natürlich wichtig, dass der Patient genau beobachtet, was ihm bekommt, um Unverträgliches zu vermeiden. Gebratenes wird häufig schlechter vertragen, doch darauf lässt sich leicht Rücksicht nehmen. Bittermittel gelten laut Empfehlung des Bundesgesundheitsamtes bei Magen- und Darmgeschwüren als ungeeignet. Doch auch das ist umstritten.

Kamillen-Kümmel-Teemischung

Diese bewährte Teemischung zeigt bei Magengeschwüren und Gastritis eine erstaunlich schmerzlindernde Wirkung:

Kamillenblüten 30,0

Kümmelfrüchte, zerstoßen 10,0

Tausendgüldenkraut 10,0

Pfefferminzblätter 3,0

Sennesblätter 3,0

• Zubereitung und Anwendung: 2 Teelöffel dieser Mischung mit 1/4 Liter kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen und abseihen. Den Tee in einer Thermosflasche neben das Bett stellen; regelmäßig morgens, vor dem Aufstehen, und abends, unmittelbar vor dem Schlafengehen, je 1 Tasse ungesüßten Tee trinken. Kurmäßig so lange anwenden, bis die Schmerzen dauerhaft beseitigt sind.

Kamillen-Tee

Bei chronischen Entzündungszuständen der Magenschleimhaut, sogar bei Magengeschwüren, ist eine Kamillen-Tee-Kur sehr nützlich. Bei Magenschmerzen, denen vermutlich ein Galleleiden zugrunde liegt, empfiehlt es sich, den Kamillen-Tee zu gleichen Teilen mit Pfefferminze und Melisse zu mischen. Sind die Magenbeschwerden teilweise oder überwiegend nervöser Art, ist die Kombination Kamille und Melisse, ebenfalls zu gleichen Teilen, am günstigsten.

• Zubereitung und Anwendung: 1 bis 2 gehäufte Teelöffel Kamillenblüten (oder Kamillenblüten zu gleichen Teilen mit Melisse oder Pfefferminze gemischt) mit 1 Tasse kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen und abseihen. Kurmäßig über einen Zeitraum von 3 bis 4 Wochen täglich 3mal - morgens auf leeren Magen - je 1 Tasse ungesüßten Tee warm trinken.

Rollkur mit Kamillen-Tee

Man kann mit Kamillen-Tee auch eine Rollkur machen. Durch die Roll-Kur wird der Tee gleichmäßig im Magen verteilt und kann so auf alle entzündeten Stellen einwirken.

• Zubereitung und Anwendung: 3 Esslöffel Kamillenblüten mit 1 Liter kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen und abseihen. Den Tee in einer Thermosflasche neben das Bett stellen; morgens vor dem Aufstehen 3 Tassen ungesüßten Kamillen-Tee gut warm, aber nicht heiß trinken. Danach 5 Minuten auf den Rücken legen, dann auf den Bauch, anschließend 5 Minuten auf die eine und 5 Minuten auf die andere Seite.

Weitere Rollkuren

Eine Rollkur kann man auch mit diesen wirkungsvollen Teemischungen machen, bei denen Kamille anteilig immer vorherrschen sollte.

Kamillen-Melissen-Teemischung

Kamillenblüten 20,0

Melissenblätter 5,0

Kamillen-Pfefferminz-Teemischung

Kamillenblüten 20,0

Pfefferminzblätter 5,0

• Zubereitung und Anwendung: 3 Esslöffel der jeweiligen Teemischung mit 1 Liter kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen und abseihen. Den Tee in einer Thermosflasche neben das Bett stellen; morgens vor dem Aufstehen 3 Tassen ungesüßten Kamillen-Tee gut warm, aber nicht heiß trinken. Danach 5 Minuten auf den Rücken legen, dann auf den Bauch, anschließend 5 Minuten auf die eine und 5 Minuten auf die andere Seite.

Leinsamen-Tee

Wegen des reizmildernden Pflanzenschleims im Leinsamen, der sich wie ein Schutzmantel auf die entzündeten Schleimhäute legt, eignet sich ein Leinsamen-Tee auch zur Schmerzlinderung bei Magenschleimhautentzündungen.

• Zubereitung und Anwendung: 2 gehäufte Teelöffel geschroteten Leinsamen mit 1/4 Liter kaltem Wasser übergießen, unter gelegentlichem Umrühren etwa 30 Minuten ziehen lassen, abseihen und auf Trinktemperatur erwärmen. Täglich 2 bis 3 Tassen ungesüßten Tee trinken.

Weißkohl-Saft

Eine Kur mit Weißkohl-Saft bei Gastritis und Magengeschwüren ist ein altbewährtes Mittel der Volksmedizin, dessen erstaunliche Wirkung von der Wissenschaft inzwischen längst bestätigt ist und in großen amerikanischen und Schweizer Klinken erfolgreich angewendet wird. 1950 fand man den »Antiulcus-Faktor«, einen Wirkstoff, der auch in frischem Weißkohl-Saft enthalten ist. Unter einer Behandlung mit diesem Saft verschwinden die subjektiven Beschwerden sehr schnell, vor allem die oft krampfartigen Schmerzen und das unangenehme saure Aufstoßen bei Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren. Auch auf dem Röntgenbild lässt sich der Erfolg einer solchen Behandlung - das Abheilen der Geschwüre - bald erkennen. Selbst Entzündungen in Dünn- und Dickdarm bessern sich durch Kohlsaft schnell. In den meisten Fällen wird er gut vertragen; gelegentlich auftretende Blähungen kann man dadurch verhindern, dass man dem Saft Kümmeltee im Verhältnis 4 : 1 beimischt.

• Zubereitung und Anwendung: Mit Hilfe eines Entsafters aus den frischen Blättern des Weißkohlkopfs einen Saft herstellen. Regelmäßig nach dem Essen 1 großes Glas frischen Saft (täglich insgesamt 1 Liter) trinken.

Süßholz und Lakritze

Sowohl Süßholz als auch Lakritze, die aus dem Süßholz hergestellt wird, beeinflussen Magengeschwüre günstig. Sie gelten zwar hauptsächlich als Hustenmittel, doch hat sich gezeigt, dass das Kauen von Süßholz und das Einnehmen von Lakritze bei Magengeschwüren den Schmerz lindern kann.

Wichtig: Bei der Einnahme von Lakritze oder Süßholz sind allerdings auch unangenehme Nebenwirkungen - die Ausbildung von Ödemen - möglich. Diese Hausmittel dürfen daher nur nach Absprache mit dem Arzt und unter dessen Anleitung angewendet werden.

• Anwendung: Bei Bedarf einige Stückchen Lakritze essen - gründlich kauen - oder Süßholz (aus der Apotheke) kauen.


Bauchspeicheldrüsenentzündung

Eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse ist eine ernste Erkrankung und muss auf jeden Fall vom Arzt behandelt werden. Hausmittel können - nach Absprache mit dem Arzt! - die ärztliche Therapie allenfalls unterstützen.

Rote Rüben

Eine Rote Rüben-Kur hilft bei Entzündungen der Bauchspeicheldrüse.

• Zubereitung und Anwendung: Kurmäßig über einen Zeitraum von 2 Wochen täglich etwa 200 Gramm gekochte Rote Rüben essen oder 1 Glas (100 ml) Rote Rüben-Saft trinken, der im Haushaltsentsafter aus gekochten Roten Rüben hergestellt wird.

Harongabaumrinde

Die in der Rinde des Harongabaums enthaltenen Wirkstoffe helfen bei einer gestörten oder verminderten Leistung der Bauchspeicheldrüse, was sich in einer Dyspepsie -dem Fehlen ausreichender Verdauungssäfte -äußert. Auch bei Verdauungsbeschwerden nach zu vielem und fettem Essen (siehe hier) hilft dieses Mittel. Als Harongan® in der Apotheke erhältlich.

• Anwendung: nach Angabe der Packungsbeilage.



Hämorrhoiden


Hämorrhoiden

Hämorrhoiden gehören zu den sogenannten »Zivilisationskrankheiten« und werden meist durch zu viel sitzende Tätigkeiten hervorgerufen. Auch Hämorrhoiden sollten vom Arzt behandelt werden; einige bewährte Hausmittel helfen, die unangenehmen Beschwerden zu lindern und die Heilung zu fördern.

Kamillen-Sitzbad

Entzündete Hämorrhoiden lassen sich durch ein Kamillen-Sitzbad mit gutem Erfolg behandeln. Die entzündungshemmenden Wirkstoffe bewirken eine rasche Linderung der Schmerzen und fördern die Heilung.

• Zubereitung und Anwendung: Eine Handvoll Kamillenblüten mit 3 Liter kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen und abseihen. Diese Flüssigkeit in eine Sitzbadewanne gießen und mit soviel warmem Wasser auffüllen, dass der Analbereich davon bedeckt ist. Die empfohlene Badetemperatur beträgt 38° C, die empfohlene Badedauer 15 Minuten. Regelmäßig täglich 1mal bis zum Verschwinden der Beschwerden wiederholen.

Eichenrinden-Sitzbad

Ein Sitzbad mit einem Eichenrinden-Aufguss hilft ebenfalls bei Hämorrhoiden. Die Wirkstoffe der Eichenrinde »gerben« und desinfizieren die entzündeten Stellen.

• Zubereitung und Anwendung: 2 bis 3 Esslöffel Eichenrinde mit 1 Liter kaltem Wasser übergießen, zum Sieden erhitzen, 5 Minuten kochen lassen und abseihen. Diese Flüssigkeit in eine Sitzbadewanne gießen und mit soviel warmem Wasser auffüllen, dass der Analbereich davon bedeckt ist. Die empfohlene Badetemperatur liegt bei 38° C, die empfohlene Badedauer bei 15 Minuten. Regelmäßig jeden zweiten Tag bis zum Verschwinden der Beschwerden wiederholen.

Rizinus-Öl

Die Volksmedizin schwört darauf, doch eine Erklärung für die Wirkung gibt es nicht. Geschwollene, entzündete und schmerzende Hämorrhoiden schwellen durch eine Behandlung mit Rizinus-Öl (aus der Apotheke) schnell ab.

• Anwendung: Regelmäßig täglich 2- bis 3mal (und nach jedem Stuhlgang) die betroffenen Stellen mit wenigen Tropfen Rizinus-Öl leicht einreiben und massieren.

Sitzen auf nassem Tuch

Ein altes Hausmittel gegen Hämorrhoiden ist das Sitzen auf einem feuchten Tuch, das wie ein feucht-kalter Wickel wirkt.

• Zubereitung und Anwendung: In einem geheizten Raum einen Stuhl oder Hocker zunächst mit einer Wolldecke, dann mit einem Leinentuch abdecken. Ein mit kaltem Wasser durchfeuchtetes, 8fach zusammengefaltetes Leinentuch darüberlegen und täglich einmal für etwa 15 bis 20 Minuten unbekleidet auf diese Unterlage setzen.


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