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Methoden der Naturheilkunde aus unsere Zeit

Gesundheit aus der Natur-Apotheke

Dauerbrausenbehandlung und Dreiphasentherapie

Verschiedene Möglichkeiten gesund zu sein - Naturmedizin zum Selbstanwenden

»Der Arzt kuriert — die Natur heilt!«


Dauerbrausenbehandlung

Der amerikanische Arzt Dr. Lust entdeckte in seinem New Yorker Institut für Naturheilmethoden die erstaunliche Heilwirkung langdauernder, heißer Duschen. Daraus entwickelte er die Dauerbrausenbehandlung.

Dabei wird der Patient auf einer Liege aus etwa zwei Meter Höhe bei einer Wassertemperatur zwischen 38 und 42 Grad - je nach Verträglichkeit -bebraust. Die Brause läuft auf einer Schiene über den Körper des Kranken, von den Füßen aufwärts. Er selbst regelt ihre Position. Der Brausestrahl ist sanft, die ganze Prozedur äußerst angenehm und für jeden gut verträglich.

Haupteffekt der Behandlung ist die Ableitung großer Schadstoffmengen durch die Haut. Gleichzeitig werden die körpereigenen Abwehrsysteme aktiviert, das Allgemeinbefinden bessert sich deutlich.

Innerhalb der naturmedizinischen Ganzheitstherapie hat die Dauerbrausenbehandlung längst ihren festen Platz. Als besonders wirksam hat sie sich beispielsweise bei rheumatischen Erkrankungen, Angina pectoris, Migräne, Asthma und Verstopfung erwiesen.

Ziel der Dauerbrausenbehandlung, die Entgiftung des Körpers, ist gleichzeitig der erste Punkt der Dreiphasentheorie, die im nächsten Kapitel beschrieben wird.



Dreiphasentherapie

• Entgiftung

• Umstimmung

• Regeneration

Diese drei Behandlungsphasen sind das Fundament jeder naturmedizinischen Behandlung.

Entgiftung

Vor Beginn der Behandlung muss der Körper tiefgreifend entgiftet werden, das heißt, alle im Organismus gespeicherten Schadstoffe werden über den Darm, die Niere und durch die Haut abgeleitet. Dazu gehört eine Spezialbehandlung der Leber, die voll funktionsfähig sein muss, um ihrer Aufgabe als Entgiftungslabor entsprechen zu können. Zumal dieses lebenswichtige Organ durch die beängstigende Verpestung unserer Umwelt immer größeren Belastungen ausgesetzt ist.

Aber auch die natürlichen Abnutzungserscheinungen können mit fortschreitendem Lebensalter zu einer Leberfunktionsschwäche führen, die keinesfalls übersehen werden darf. Ein Aspekt, dem seitens der Schulmedizin nicht genügend Beachtung geschenkt wird.

Zur Darmentgiftung nimmt man bis zu einem Vierteljahr lang regelmäßig eine Dosis Stoffwechselsalz (Glaubersalz), und zwar einen Teelöffel in einem Viertelliter lauwarmem Wasser, morgens nüchtern, eine halbe Stunde vor dem Frühstück. Die Einnahme muss in den ersten beiden Wochen täglich erfolgen, dann vier Wochen lang dreimal wöchentlich, danach nur noch einmal in der Woche. Dabei werden Darm und Körper auch gründlich entsäuert. Während der Kur muss auf überdurchschnittliche Flüssigkeitszufuhr geachtet werden. Mit der Reinigung des Darms vollzieht sich gleichzeitig eine Säuberung des Blutes und des ganzen Körpers. Merkmal: Der Urin ist übelriechend und färbt sich dunkel; ein Zeichen, dass der Körper Schadstoffe ausscheidet.

Bei chronisch kranken Patienten, die oft viele Jahre lang große Mengen an chemischen Arzneimitteln konsumiert haben, werden zur besonders intensiven Darmentgiftung Darmbäder durchgeführt. Dazu benötigt man einen sogenannten Irrigator, der in Apotheken erhältlich ist. Das Gerät wird so über dem Rand der (leeren) Badewanne befestigt, dass es sich etwa 75 cm über der Hüfte des auf der Seite liegenden Patienten befindet. Am Ende des dazugehörigen Schlauches wird das Darmrohr befestigt.

Für ein Darmbad bereitet man einen Sud aus: Kamillenblüten, Angelikakraut und -wurzel, Mariendistelsamen, Ringelblumenblüten und Faulbaumrinde.

Diese Zutaten mischt man zu gleichen Teilen, gibt eine gute Handvoll davon auf einen Liter Wasser und lässt vier Minuten kochen. Zusätzlich kocht man zwei Esslöffel Leinsamen in einem Dreiviertelliter Wasser zwanzig Minuten. Beides wird durchgeseiht und die Flüssigkeit in den Irrigator gefüllt.

Nachdem der Sud auf 30 Grad abgekühlt ist, wird er dem Patienten durch den Darmrohr-Katheter -vorher einfetten und langsam in den Mastdarm einführen - während einer Stunde langsam und tropfenweise eingeflößt.

Solche Darmbäder führt man anfangs zweimal wöchentlich durch, später alle drei bis vier Wochen.

Speziell zur Entgiftung der Darmlymphe sind Umschläge mit Rizinusöl, und zwar 1 bis 3 Stunden täglich, von großem Nutzen. Dazu taucht man ein dreifach zusammengelegtes Flanelltuch in eine Schüssel mit Rizinusöl, drückt es leicht aus und bedeckt den Bauch damit. Darüber legt man ein trockenes Handtuch und eine Wärmflasche.

Als wichtigste Ausscheidungsorgane bedürfen auch die Nieren meist besonderer Entgiftungsmaßnahmen in Form von Tees und anderen Biopräparaten.

Zur Schadstoffableitung durch die Haut wendet man Schwitzprozeduren mit schweißtreibenden Tees an. Empfehlenswert ist in diesem Fall ein Gemisch aus Holunder und Lindenblüten zu gleichen Teilen. Auch Saunabesuche sind zu empfehlen. Die Colonics-Therapie und die Dauerbrausenbehandlung sind weitere Methoden zur Entgiftung des Körpers.

Umstimmung

Umstimmung bedeutet die Normalisierung gewisser Organfunktionen. Dazu gehören auch Maßnahmen, die die Selbstheilungskräfte des Körpers anregen, nicht selten mit psychotherapeutischer Unterstützung.

Ein Kapitel für sich — und zwar im wahrsten Sinne des Wortes - ist dabei der Magen und alles, was damit zusammenhängt. Auf diesem Sektor muss zuallererst umgestimmt werden.

Und daran sind wir selbst schuld. Der >zivilisierte< Mensch kennt in der Regel keine Essen - und Kaudisziplin. Er behandelt seinen Magen wie eine Abfallgrube, in die er wahllos alles hineinwirft - ohne Plan und ohne jedes Zeitgefühl.

Leider herrschen auch in Ärztekreisen und unter sogenannten Gesundheitsexperten vielfach immer noch falsche Vorstellungen über die richtige Verteilung von Mahlzeiten und Portionen. So ist beispielsweise die falsche Auffassung weit verbreitet, man müsse öfter kleine Portionen zu sich nehmen, um den Magen nicht zu belasten.

Richtig ist das genaue Gegenteil! Nach der Nahrungsaufnahme dauert es rund zweieinhalb Stunden, bis der Nahrungsbrei in den Zwölffingerdarm abgewandert ist. Erst der leere Magen kann wieder Säfte zur Nahrungsverarbeitung produzieren, wozu er wiederum etwa zweieinhalb Stunden braucht. Zwangsläufig benötigt der Magen also einen Zeitraum von etwa fünf Stunden, bis er zur Aufnahme der nächsten Mahlzeit bereit ist.

Lässt man ihm diese Zeit nicht, hat das genau die Folgen, die man bei fast 80 Prozent aller Bewohner zivilisierter Länder antrifft: Gastritis, Magenschleimhautveränderungen, Erschlaffung der Muskelwände des Magens bis zur Magenerweiterung und Magensenkung. Häufig treten mehrere solcher Symptome gleichzeitig auf.

Bei den falschen Eßgewohnheiten bleibt die Nahrung länger als normal im Magen und geht in Gärung über. Dabei entstehen Säuren, die ins Blut gelangen und sich in Geweben und Organen als harnsaure und andere Salze niederschlagen. So kommt es wiederum zu Stauungen, besonders an schwach durchbluteten Körper stellen. Je stärker die Stauung, desto langsamer und mühsamer können Stoffwechelprodukte abgeführt werden.

Umstimmung heißt hier unter anderem Disziplinierung der Eßgewohnheiten: drei Mahlzeiten im Fünfstunden-Takt. Bei schweren chronischen Krankheiten sollten die Umstimmungsmaßnahmen mit einer Heilfasten-Kur (oder siehe detailliert hier) eingeleitet werden.

Zur Behebung von Magensenkungen und Magenerweiterungen werden gezielte Bauchmassagen durchgeführt.

Regeneration

Sinn und Zweck einer echten Regeneration ist es, geschädigte Zellen wieder zu vitalisieren, bevor die Schädigung irreparabel ist. Nach Meinung vieler naturmedizinisch orientierter Therapeuten könnte das geschehen

• durch Organpräparate, die eine stimulierende Wirkung auf die Zellfunktion haben,

• mit Hilfe der Thymustherapie (siehe dort), die eine Regenerierung über die allgemeine Steigerung der Ab Wehrkräfte bewirkt.

In weiten Kreisen der Schulmedizin misst man dem Begriff Regeneration keine Bedeutung bei. Hier hält man diese wichtige Methode für unwissenschaftlich, ohne sie selbst jemals erforscht und angewendet zu haben.

Das Bundesgesundheitsamt hat injizierbare Fertigarzneimittel, die Frischzellen enthalten, 1988 verboten, weil die gefährlichen Nebenwirkungen solcher Präparate die Vorteile überwiegen. Extrakte aus Frischzellen können jedoch weiterhin von Ärzten und Heilpraktikern angewendet werden.


      


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